Mitteilungsblatt, Ausgabe 29/2015
Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft beim HCV
Am Fastnachtdienstag, den 22. Februar 1955 wurde in der Gastwirtschaft Eichmann, Hundsangen, die Karnevalgesellschaft „Blau-Weiss“ Hundsangen gegründet. So kann man es in den Annalen des Vereins nachlesen. Heute unter dem Namen „Hundsänger-Carnevalverein“ (HCV) bekannt, feiert der Verein somit in diesem Jahr sein 60jähriges Jubiläum.
Damals bei der Gründungsveranstaltung anwesend und damit einer der Männer der ersten Stunde war Heinz Rautenberg. Er ist das letzte verbleibende Gründungsmitglied des HCV und kann somit in diesem Jahr auf das bisher einmalige Jubiläum von 60 Jahren Mitgliedschaft im Verein verweisen. Keine Frage, dass es für das Rekordmitglied auch eine entsprechende Ehrung gab. So gratulierten 1. Vorsitzender Helmut Hönig und Sitzungspräsident Frank Göbel bei einem Hausbesuch dem bisher ersten Jubilar dieser Art beim HCV, Heinz Rautenberg, recht herzlich und überreichten eine Urkunde an das Gründungsmitglied.
Gratulation vom 1. Vorsitzenden Helmut Hönig (rechts) und Sitzungspräsident Frank Göbel (links) an Heinz Rautenberg (Mitte) für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit
Mitteilungsblatt, Ausgabe 15/2015
HCV ist auch in seinem 60. Jahr gut aufgestellt –
Jahreshauptversammlung beim Hundsänger Carnevalverein

Der Vorsitzender Helmut Hönig wurde von der regen Teilnahme der Mitglieder bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Hundsänger Carnevalvereins (HCV) überrascht. Das Foyer der Ollmerschhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt und vereinzelte Mitglieder mussten sogar mit Stehplätzen vorlieb nehmen.

Diese breite Resonanz spiegelt das allenthalben gute Vereinsklima und Engagement der Mitglieder wieder, welches beim HCV zu verzeichnen ist. So war es wenig verwunderlich, dass die Berichte des Vorstandes über die abgelaufene Session allesamt positiv ausfielen. Schriftführer Manuel Malm zeigte in seinem Jahresbericht die vielen Termine auf, welche die Hundsänger Karnevalisten im vergangenen Jahr zu bewältigen hatten. Da bedarf es schon eines großen Engagements der Vereinsfamilie, wenn es gelingt ein derart hohes Pensum an Veranstaltungen – und das in der närrischen Zeit gebündelt auf einen kurzen Zeitraum – auf dem hohen Niveau, wie man es von der Hundsänger Fastnacht kennt, zu bewältigen. So war auch Sitzungspräsident Frank Göbel mit dem Programm der großen Galakappensitzungen vollstens zufrieden. Man hätte es wieder geschafft an allen drei Terminen das Publikum vor jeweils ausverkauftem Haus zu begeistern, so Göbel. Wenn dann noch der Kassenbericht des Kassieres Heinz-Peter Weidenfeller positiv ausfällt und zudem noch ein deutlicher Mitgliederzuwachs, insbesondere an jungen Mitgliedern, verzeichnet werden kann, dann kann man dem Hundsänger Carnevalverein attestieren, dass dieser auch im sechzigsten Jahr seines Bestehens gut aufgestellt ist.

So wurde sich auch nicht viel länger mit der Vergangenheit aufgehalten und eifrig die Weichen für die Zukunft gestellt. Ein großes Ereignis wirf bereits seine Schatten voraus: Das HCV-Ballett feiert in diesem Jahr sein fünfzigjähriges Bestehen. Dies wird am 9. Mai in der Ollmerschhalle mit einem großen Tanzturnier und anschließender Geburtstagsparty gebührend gefeiert.
Und noch etwas ist in Sachen Ballett in Planung: Neben HCV-Ballett und Junioren-Ballett soll es künftig beim HCV auch eine „Mini-Garde“ geben. Demnächst können somit auch Tänzerinnen vom 1. bis 5. Schuljahr auf der Hundsänger Narrenbühne ihre Beine schwingen. Wer Interesse hat hier mitzuwirken wird gebeten, sich per Mail unter

ballett@hcv-hundsangen.de anzumelden.

Vorstandswahlen gab es an diesem Abend auch noch. Nicht weiter verwunderlich, dass nach einer so positiven Kampagne alle Mandatsträger in Ihren Ämtern bestätigt wurden. So wurden wiedergewählt, als 1. Vorsitzender: Helmut Hönig, 2. Vorsitzender: Dominik Eichmann, Sitzungspräsident: Frank Göbel, Schriftführer: Manuel Malm, 1. Kassierer: Heinz-Peter Weidenfeller, 2. Kassierer: Daniel Krämer, 1. Zeugwart: Rüdiger Ginko, 2. Zeugwart: Wendelin Hennrich und als Besitzer: Martin Ehinger und Nadja Kremer. Als Kassenprüfer fungieren in diesem Jahr Hans-Peter Althausen und Petra Duchscherer.

Der Vorstand des HCV (von links) Wendelin Hennrich, Helmut Hönig, Nadja Kremer, Manuel Malm, Frank Göbel, Dominik Eichmann, Heinz-Peter Weidenfeller, Daniel Krämer, Martin Ehinger
Mitteilungsblatt, Ausgabe 09/2015
Speck-und-Eier-Polonaise durch Hundsangen
Rund 400 junge und alte Narren zogen am Rosenmontag mit viel Ratsch bum durch die Straßen von Hundsangen. Speck und Eier wurden durch Kinder an den Haustüren gesammelt und führten schließlich zu einem kollektiven Schmaus in der Ollmerschhalle.
Vor ein paar Jahren wurde von den Verantwortlichen des Hundsänger Carnevalvereins (HCV) die Idee geboren, einen Kontrast zu bieten zu den vielfältigen karnevalistischen Saalveranstaltungen.
Ein alter Brauch wurde aufleben lassen und mit ein paar neuen Farbtupfern versehen. So wurde die Speck-und-Eier-Polonaise geboren, die sofort eine imposante Resonanz in der Bevölkerung erfuhr und sich in diesem spektakulär fortsetzte.
Es waren rund 400 toll kostümierte Narren, die sich um 14.11 Uhr am Bärenbrunnen in Hundsangen in Bewegung setzte. Auf professionelle Musikgruppen wurde bewusst verzichtet. Wer ein Musikinstrument besaß, brachte es mit, und so bildeten sich mehrere „Spontan-Musikkapellen“, die sehr zum Vergnügen der Zugteilnehmer aufspielten. Hier stand Spaß an der Freude im Vordergrund, die musikalische Qualität war nur von sekundärer Bedeutung. Immer mehr Kleingruppen schlossen sich während dem Umzug an und bildeten eine gigantische Polonaise, die sich wie ein bunter Lavastrom durch die Straßen schlängelte. „Vom Buggy bis zum Rollator ist alles dabei“, stellte eine Zugteilnehmerin. Eine Kurzbeschreibung, die sehr treffend wiedergab, dass es sich hier um ein Allgenerationenfest handelte. Gruppen von Kindern klingelten an den Haustüren mit dem alten Brauchtumsspruch „Speck und Eier, mei Mamme ess geier!“ Es gab wohl niemanden, der die entsprechenden Lebensmittel verweigerte.
Schließlich endete der Umzug in der Ollmerschhalle, wo nun 1706 Eier sowie rund 12 Kilogramm Speck in riesigen Pfannen bruzzelten und schließlich von den närrischen Genießern gratis verspeist wurden. Bei närrischer Musik wurde noch bis in die Nacht hinein gefeiert. Es war ein Tag, der viel Freude bereitete und wieder einmal zeigt, dass es nicht immer mit großem finanziellem Aufwand verbunden sein muss, um Erfolg zu haben. Manchmal genügt auch eine zündende Idee.
Gut gelaunte und bunt verkleidete Närrinnen und Narrhalesen säumten wieder die Straßen in Hundsangen während der "Speckk & Eier - Polonaise".
Mitteilungsblatt, Ausgabe 07/2015
Kinder- und Jugendkappensitzung begeisterte
Es ist mittlerweile bereits eine über 20jährige Tradition: Am Sonntagnachmittag vor Fastnacht ist die Ollmerschhalle für die Kinder- und Jugendkappensitzung gebucht. So gab auch in diesem Jahr einmal mehr der Karnevalsnachwuchs eine fulminante Kostprobe ihres Könnens ab.
Das Ambiente in der Narrhalla war zunächst wie bei den Kappensitzungen der Erwachsenen. Ein bunt kostümiertes Publikum in einer bunt geschmückten proppenvollen Halle. Nur die Darsteller waren viel jünger. Aber sie legten los wie die Alten.
Angeführt von den beiden Sitzungspräsidenten Ferdinand Marschall und Colin Assmann zog der junge Elferrat mit viel närrischer Vehemenz in das Narrodrom ein. Sie verbreiteten spontan eine tolle Stimmung. Geschickt spielten sich die beiden Sitzungspräsidenten die Bälle zu und führten gekonnt durch das Programm.
Zunächst konnten sie ein ganz junges Ballett ansagen. Sage und schreibe 26 kleine Mädchen im Alter zwischen 6 und 9 Jahren entführten mit ihrem Tanz „Völlig losgelöst“ das Publikum in ferne Galaxien. Durchaus ansprechendes tänzerisches Können und dennoch in gewisser Weise putzig aussehend, brachten sie nicht nur manche Oma im Saal zum Schmachten. Sibylle Weidenfeller, Steffi Göbel und Hanna Weidenfeller hatten den Tanz einstudiert.
„Tasse oder Kännchen?“ Diese eigentlich banale Frage im „Cafe zur dampfenden Bohne“ löste eine urkomische Diskussion zwischen Kellner und Gast aus. Die beiden Darsteller raubten sich dabei augenscheinlich gegenseitig den letzten Nerv , sehr zur Freude des johlenden Publikums. Ein toller Dialog, hervorragend interpretiert von den beiden Jungkarnevalisten Simon und Sebastian Steinebach, der unter der Regie von Kathy Althausen-Peter in Szene gesetzt wurde.
Sie sind die U-16-Tänzerinnen des HCV. Aber wenn sie über die Bühne fegen, dann mag man es nicht glauben, dass es sich um ein Nachwuchs-Ballett handelt. Erprobt bei vielen Veranstaltungen, zeigte das HCV-Juniorinnen-Ballett einmal mehr seine große Klasse. Spritzig, spielerisch elegant und dennoch perfekt wie ein Uhrwerk rissen sie das Publikum zu frenetischen Beifallsstürmen hin. Lea Kunz und Anne-Kathrin Pörtner feierten als Trainerinnen einen glänzenden Einstand.
Wer zappt da mit der Fernbedienung herum? Die Moderationen über eine Kochsendung, einen Boxkampf, eine Sendung über Schweinezucht und über Babypflege wurden hinter der Kulisse eines Fernsehbildschirmes dermaßen kurios zusammengeschnitten, dass ein gelungener Anschlag auf die Lachmuskeln nicht ausblieb. Ein Sketch, der von Jannik Brod, Johann Müller, Danny Kubez und Robin Hölzenbein phantastisch gemimt wurde. Silke Assmann, Leonie Assmann und Mona Voigt waren für die Inszenierung verantwortlich.
Bereits Tradition ist bei der Kinderkappensitzung die Mini-Playback-Show. In diesem Jahr waren es Nathalie Poppe, Anna-Lena Graf, Celine Brühl und Lea Nilges, die die Stars der aktuellen Charts so gekonnt imitierten, dass man zuweilen glaubte, Helene Fischer, Taylor Swift, Andreas Bourani und viele andere Stars bewegten sich höchstpersönlich auf der Bühne. Sie heizten dem Publikum so richtig ein. Sandra Eichmann, Iris Meudt und Anne-Kathrin Pörtner hatten die jungen Interpretinnen in Höchstform gebracht.
Und dann fegte wieder ein närrisches Feuerwerk über die Bühne in Gestalt von Solotänzerin Ina Pistor. Mit Virtuosität, Akrobatik und hervorragender tänzerischer Qualität, schien sie die Bewegungsgrenzen der menschlichen Anatomie zu ignorieren. Sie machte ihrem Namen als Funkenmariechen alle Ehre; denn bei ihrem Auftritt stoben die Funken und entfachten einen prasselnden Flächenbrand bei den närrischen Gästen.
Eine Performance einer etwas anderen Art zeigten 9 pfiffige Jungs, die durch gereimte Sprüche und choreografischen Einlagen ein „kontrolliertes Chaos“ erzeugten und dabei zeigten, dass sie alle verkannte Stars sind. Sehr zur Belustigung des närrischen Auditoriums. Petra Heger und Martina Kaukereit hatte den Auftritt einstudiert.
Schaurig waren die „ Vampir-Schwestern“ nur auf den ersten Blick. In originellen Kostümen zeigten die 10 – 12jährigen „Blutsaugerinnen“ bei ihrem Showtanz bereits großes Talent und verbreiteten alles andere als Angst und Schrecken. Mit stürmischem Applaus wurde ihr Auftritt honoriert. Kompliment an die Trainerinnen, Alisa Heep, Chiara Höhn und Marie Eichmann.
Wie bei den „Alten“ der Hundsänger Fastnacht kochten bei dem Finale noch einmal die Emotionen hoch. Ein imposantes Bild bot sich dem Betrachter, als sich alle Aktiven und Betreuer auf der Bühne einfanden und unter dem Funkenregen der Pyroanlage Mona Voit und Anne-Kathrin das Vereinslied „Blau-Weiße Sterne stehn“ einstimmten. Da hielt es keinen mehr auf seinem Sitz. Ein grandioser Nachmittag, der bei den aktiven Kindern und Jugendlichen wie auch bei dem Publikum sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Sibylle Weidenfeller und Andrea Voit hatten als Organisatorinnen für das Gesamtprogramm wieder einmal einen tollen Job gemacht.
Die Nachwuchsstars des HCV lässt wieder einmal vor begeistertem Publikum ein Feuerwerk der Narretei abbrennen.
Mitteilungsblatt, Ausgabe 06/2015
Kinder- und Jugendkappensitzung beim HCV am 08. Februar 2015
Der kurzfristig einsetzende Regen erforderte bei den Verantwortlichen des HCV ein
gewisses Improvisationstalent. So wurde kurzerhand ein Teil der Spielattraktionen und die Verpflegung vom Außengelände am Sportplatz in die Zeughalle verlagert. Und das ganze sollte der Stimmung keinen Abbruch tun, alle Kinder, wie auch die begleitenden Eltern hatten mächtig Spaß.
Die Rede ist vom diesjährigen Dankeschönnachmittag des HCV, welcher als Dank für die engagierte Leistung mit den Aktiven der Kinder- und Jugendkappensitzung veranstaltet wurde. „Das habt ihr euch verdient, denn das habt ihr alle bei der Kappensitzung wirklich toll gemacht“ ließ 1. Vorsitzender Helmut Hönig verlauten und da kann man ihm nur zustimmen. Denn die knapp 100 Aktiven auf der Narrenbühne haben sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt und stehen in Sachen Akribie und Probenintensität den „Erwachsenen“ kaum nach. „Da ist die Begeisterung zu spüren“ kann man von Sibylle Weidenfeller hören, welche sich gemeinsam mit Andrea Voit hauptverantwortlich für die Kinderkappensitzung zeigt.
Mit einem Team von rund 20 Betreuern stellen sie über den Zeitraum von fast einem halben Jahr das Programm zusammen, schreiben die jeweiligen Texte und koordinieren und trainieren die Kinder in den jeweiligen Gruppen. Sehr viel Arbeit stecken somit Betreuer wie die aktiven Kinder in das Programm – das Ergebnis kann sich daher jedes Jahr sehen lassen, wenn die Kindersitzung vor regelmäßig ausverkauften Rängen in der Ollmerschhalle
präsentiert wird. Die Jüngsten des Vereins brauchen sich hinter dem Programm der Erwachsenen wahrlich nicht zu verstecken.
Am Sonntag, 8. Februar 2015 ist es wieder soweit. Ab 14.11 Uhr geben die Hundsänger Nachwuchskünstler auf der Narrenbühne der Ollmerschhalle Vollgas. „Nachwuchsprobleme ist momentan glücklicherweise ein Fremdwort beim HCV. Wir freuen uns wenn die Kinder mit Begeisterung dabei sind und deshalb haben wir auch gerne wieder den Dankeschönnachmittag ins Leben gerufen“ resümiert Hönig. Da ist es dann auch nicht weiter schlimm wenn es mal regnet…
Die Nachwuchsstars des HCV wollen auch in diesem Jahr bei der Kinder- u. Jugendkappensitzung ein Feuerwerk der Narretei abbrennen.
Mitteilungsblatt, Ausgabe 03/2015
Große Gala-Kappensitzungen in Hundsangen
Die Herzen der Hundsänger Narren schlagen seit Wochen nur noch im blau-weißen Rhythmus. Das ist auch kein Wunder, denn die Akteure des HCV Hundsangen proben nun seit Monaten und befinden sich langsam aber sicher auf der Zielgeraden für die Gala-Kappensitzungen. Am Samstag, den 24.01.2015 fällt um 19:33 Uhr nun endlich der Startschuss für die diesjährige KampagneUnter dem Motto „Ein Herz für Blau-Weiß“ dürfen sich die Zuschauer wieder auf drei Kappensitzungen der Spitzenklasse freuen.
In guter Tradition wirken wieder die Gruppen International, Gipfelstürmer und die Wambachlerchen mit. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, wird die Kapelle Blechzinnober musikalisch verstärkt wiederum mit von der Partie sein. Zu einer guten ursprünglichen Fassenacht gehören natürlich klassische Büttenredner und Zwiegespräche, auf die man in Hundsangen gespannt sein darf. Wie immer freut sich der 11er-Rat mit seinem Sitzungspräsidenten Frank Göbel besonders auf die Tänzerinnen der Blue-Sticks und des HCV-Balletts. Der tänzerische Nachwuchs, das HCV-Juniorenballett, darf auch nicht fehlen.
Nachdem erfolgreichen Vorverkauf am vergangenen Sonntag können ab sofort weitere Karten bei der Autozentrale Eichmann, Telefon (06435) 96420, Industriestraße 1, in Hundsangen erworben werden. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7.30 bis 18.00 Uhr und samstags von 8 bis 12.30 Uhr. Die Termine für die Sitzungen sind am Samstag, 24. Januar, am Freitag, den 30. Januar, und am Samstag, 31. Januar. Beginn ist jeweils um 19.33 Uhr in der Ollmersch-Halle.Doch mit den Kappensitzungen ist das närrische Pulver beim HCV noch längst nicht verschossen. Weiter geht es mit der Kinder und Jugendkappensitzung am Sonntag, 8. Februar, der „Zauberhaften Märchennacht“ am Freitag, 13. Februar, und dem etwas anderen Umzug „Speck & Eier“ am Rosenmontag, 16. Februar. Narrenherz, was willst Du mehr!
Wollen wieder ein Feuerwerk der Narretei auf der Bühne abbrennen und laden herzlich zu den drei großen Gala-Kappensitzungen nach Hundsangen ein: Die Aktiven des HCV
Mitteilungsblatt, Ausgabe 9/2014
Blau weiße Sternchen stehn | Kleine Hundsänger Narren ganz groß
Traditionsgemäß veranstaltete der Hundsänger Carnevalverein (HCV) am Sonntag vor Fastnacht in der Ollmerschhalle seine Kinder- und Jugendkappensitzung. Über 80 Jungkarnevalisten begeisterten einmal mehr das Publikum.
 
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 Die Chorgeister unter Leitung von Angela Siry
Zunächst mag es erscheinen wie bei den Kappensitzungen der Erwachsenen beim HCV. Ein proppenvolles Haus, eine herrlich dekorierte Narrhalla und ein fantastisches Equipment bilden den Rahmen für ein begeisterndes Programm. Der Unterschied liegt lediglich in der Altersstruktur der Darsteller.

Pünktlich um 14.11 Uhr erstürmt der jugendliche Elferrat das Narrodrom geradezu, angeführt von den beiden blendend aufgelegten Sitzungspräsidenten Ferdinand Marschall und Colin Aßmann.
Sie servierten gleich zu Beginn einen karnevalistischen Knaller in Form der Chorgeister. 28 Kinder im Vorschulalter heizten mit ihren Liedern und ihren rhythmischen Bewegungen die Stimmung an. Die musikalische Leitung hatte Angela Siry.

Schon kampferprobt in dieser Kampagne ist das HCV Juniorinnen-Ballett. Schwungvoll, spielerisch elegant und in der Ausführung geradezu perfekt, wussten sie mit ihrem Gardetanz das Narrenvolk bei Laune zu halten. Teresa Gröschen und Ann-Katrin Tilch zeichneten für Choreografie und Ausführung verantwortlich.
„Wenn alles schläft und einer spricht, dann nennt man so was Unterricht!“ So wurde der Sketch „das verrückte Klassenzimmer“ angekündigt. Der Lehrer (Simon Steinebach) musste sich mit einer Meute von äußerst skurrilen Schülern abplagen. Eine köstliche Szene jagte die andere. Einstudiert wurde dieser Sketch von Kerstin Eichmann, Dagmar Höhn und Simone Löw.
Höllisch ging es zu mit einem ganz jungen Nachwuchsballett, das in Teufelskostümen mit ihrer himmlischen Tanzvorführung irdischen Beifall einheimste. Sibylle Weidenfeller, Steffi Göbel und Hannah Weidenfeller hatten mit den 6 – 9jährigen diesen tollen Tanz eingeübt.
Gleich nach dem Programmpunkt mit den Teufelchen ging es ab in die Fitness-Kammer von Bischof Tebartz van Elst. Ein Schelm wer hier eine Assoziation erkennt! Teils in Bischofskostümen wirbelten die „Sportlichen Chaoten“ per Salto über die Bühne und verbanden dabei Komik mit sportlicher Glanzleistung. Einmal mehr waren es Silke Aßmann, Heike Florian und Ex-Kindersitzungspräsidentin Leonie Aßmann, die die 6 Jungs aus der bischöflichen Muckibude auf den Punkt in Höchstform brachten.
Alles erhob sich von den Stühlen; denn hoher Besuch wurde angekündigt. Aus dem Nachbarort Wallmerod gaben sich das Kinderprinzenpaar, ihre Lieblichkeit, Prinzessin Leonie II. und seine Tollität, Prinz Etienne I. die Ehre und machten den Fastnachtsfreunden aus dem Nachbarort ihre Aufwartung.
Und dann war allen klar, woher der Begriff Funkenmariechen stammte. Ina Pistor fegte in ihrem Gardekostüm als Solisten über die Bühne, dass der Funken der Begeisterung sofort auf das Publikum übersprang. Es hatte gefunkt. Da hielt es niemanden mehr auf den Stühlen und die Sitzungspräsidenten kamen nicht umhin, einmal mehr eine „Rakete“ steigen zu lassen.
Die Abteilung Kokolores war wieder an der Reihe. In einem köstlichen Sketch ließen „Bundestrainer Jogi “ und sein „Assistent Hansi“ völlig durchgeknallte Fußballer zum Casting antreten. Die witzigen Dialoge begeisterten das johlende Publikum. Petra Heger mit ihren beiden Assistentinnen Martina Kaukereit und Sandra Nilges hatten diesen Bühnenauftritt kreiert.
Wenn man so will sind sie das Nachwuchsballett des Juniorinnenballetts des HCV. Als „Disco-Girlies“ zeigten die 10 bis 12jährigen Mädchen bereits großes Talent und konnten mit ihrem spritzigen Showtanz Beifallsstürme ernten. Kompliment an Chiara Höhn, Alisa Heep und Marie Eichmann, die diesen Tanz einstudierten.
 
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 Soloaufführung des Funkenmariechen Ina  Pistor
Und dann ging noch einmal richtig die Post ab. Mit ihrer Mini-Playback-Show wirbelten die jungen Akteure wie die Profis über die Bühne. Mit den aktuellen Megahits wurde der Saal noch einmal in Hochstimmung versetzt. Von Pitbull bis Crow reichte die Palette dieser fetzigen Show, die unter der Regie von Sandra Eichmann, Ann-Kathrin Pörtner und Iris Meudt stand.
Der Tag schloss mit einem Finale wie bei den „Alten“. Als sämtliche Aktiven der Kinderkappensitzung zum Finale auf der Bühne ausgelassen ihren eigenen Erfolg feierten und Ann-Kathrin Pörtner und Mona Voit unter dem Funkenregen der Pyroanlage die HCV-Hymne „Blau weiße Sterne stehn“ sangen, da stimmten 500 Kehlen mit ein. Keiner konnte sich den Emotionen erwehren und unwillkürlich wurde vielen bewusst: Bei diesem Nachwuchs wird es noch lange Karneval in Hundsangen geben. Ein besonderes Lob verdienen sich Andrea Voit und Sibylle Weidenfeller, die mit großem Engagement federführend die Veranstaltung organisierten.
__Das große Finale einer tollen Kinder- und Jugendkappensitzung 2014
Mitteilungsblatt, Ausgabe 8/2014
Kinder- und Jugendkappensitzung beim HCV
„Das Hundsangens Bevölkerung wie kaum ein anderes Völkchen das Feiern versteht, ist bekannt. Das jedoch der närrische Nachwuchs des HCV auf dem besten Weg ist, seine großen Vorbilder noch zu überholen, scheint schwer vorstellbar.“ So lautete der Anfang eines Berichtes der NNP in den 90ger Jahren zu einer der ersten Kinder und Jugendkappensitzungen des Hundsänger Carnevalvereins.
Seit 1992 veranstaltet der HCV seine Nachwuchssitzungen. Die Verantwortlichen des HCV haben rechtzeitig erkannt, dass die Zukunftsfrage eines Vereins auch eine Frage der Jugend ist. Viele Betreuer haben die jährlich mitwirkenden ca. 70 bis 100 Kinder und Jugendliche im Laufe der Jahre betreut und so dafür gesorgt, dass heute bei den Kappensitzungen, die nach wie vor das Herzstück unseres Vereins sind, viele ehemalige Nachwuchstalente in den einzelnen Gruppen zu finden sind. Die in jungen Jahren entstandene Bindung zum Verein ist besonders haltbar. Sie ist genauso wichtig für die persönliche Entwicklung der Jugendlichen wie für die Entwicklung unseres Vereins. Nicht nur bei den Aktiven auf der Bühne, sondern auch bei den Technikern haben die mittlerweile jungen Erwachsenen gefallen an unserem Verein gefunden und einige von Ihnen frühzeitig Verantwortung übernommen. Die Trainerinnen unserer Balletts, die Verantwortlichen der Wambachlerchen, die Ideengeber und Textschreiber der Gruppe International und Gipfelstürmer, ja sogar unser amtierendes Prinzenpaar , alles ehemalige Mitwirkende der ersten Kinder und Jugendsitzungen. Und vielleicht steht ja bei der diesjährigen Kinder und Jugendsitzung eine zukünftige Prinzessin oder Prinz auf der Bühne.

So gesehen hat uns der Nachwuchs nicht überholt aber noch besser gemacht. Der Erfolg unseres Vereins liegt an der guten Mischung aus Älteren und Jüngeren. Auf die gute Mischung kommt es an.

Auch in dieser Kampagne steigen unsere Nachwuchsstars wieder in die Bütt: Am Sonntag, den 23. Februar 2014 um 14.11 Uhr steigt die Kinder- und Jugenkappensitzung des HCV in der Ollmerschhalle.
Mitteilungsblatt, Ausgabe 7/2014
Närrisches Beben in Hundsangen | HCV bietet Kappensitzung der Extra-Klasse
Einmal mehr bot der Hundsänger Carnevalverein in der ausverkauften Ollmerschhalle eine rauschende Kappensitzung, die keine Wünsche offen ließ. Ein Programm voller sprühender Frische, tollem Klamauk und professioneller Inszenierung. Fassenacht vom Allerfeinsten.
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Großes Finale beim HCV an der 1. Sitzung
am 08.02.2014. Die Aktiven feiern einen
gelungenen Saisonauftakt vor ihrem neuen Bühnenbild.
(Foto: Felix Pöhland)
Offensichtlich wurde das Ende der karnevalslosen Zeit in Hundsangen geradezu herbeigesehnt. Wie anders wäre es zu erklären, dass Sitzungspräsident Frank Göbel mit seinem Elferrat die Narrhalla geradezu erstürmte. In seinem Eröffnungslied sang er die Textzeile „Mein Narrenherz brennt lichterloh“ und wirkte dabei so authentisch, dass er das Publikum mit seiner blendenden Stimmung sofort infizierte.

Den zugespielten Ball der guten Laune nahm das HCV-Juniorinnen-Ballett beherzt auf und servierte dem närrischen Auditorium mit ihrem Gardetanz gleich ein erfrischendes Ass. Teresa Gröschen und Ann-Kathrin Tilch hatten die „U 15 Balletteusen“ mit ihrer Choreografie geradezu perfekt in Szene gesetzt.
„Der ‚Tote Platz‘, der Name sagt’s aus, ist toter als ein Leichenhaus!“ Durch Dieter Ehinger hat die ehemals so pulsierende Ortsmitte Hundsangens nach der Schließung des dortigen EDEKA-Marktes eine neue Namensgebung erfahren. Als Ampelmann stieg er in die Bütt und persiflierte nicht nur das derzeitige defizitäre Geschäftsleben im Hundsänger Ortskern. Pointen reich nahm er auch überregionale Themen wie NSA, Steuersünder Hoeneß und einen gewissen Herrn Tebartz-van-Elst aufs Korn.
Von virtuoser Klasse, gepaart mit einer wohltuenden Spritzigkeit und der erkennbaren Freude am Tanzen, war der Auftritt des HCV-Balletts geprägt. Ein Gardetanz, bei dem es einfach Spaß machte, zuzuschauen. Einmal mehr zeichnete Nadja Kremer für die Kreation des Auftrittes verantwortlich.
MS Traumschiff bildete die Kulisse der Gruppe International. Eine völlig „durchgeknallte Schiffsbesatzung“ und äußerst skurrile Passagiere reihten eine köstliche Szene an die andere. Schließlich endete die Story bei einer Hochzeit auf hoher See, die aber, wie könnte es anders sein, einen unvorhergesehenen Verlauf nahm. Dennis Mehlert, Thorben Horn und Manuel Wehrmann waren die Ideengeber.
Danach wirbelten wieder Tanzbeine. Die Blue Stick’s begeisterten mit ihrem Showtanz. „Licht und Schatten“ war der Titel. Die Aufführung war glanzvoll und vollkommen ohne Schattenseiten. Der Tanz entstammt einer Co-Produktion von Andrea Benten, Christiane Fein, Julia Wörner und Kerstin Schäfer.
Als Ex-Prinz sicherlich kein Unbekannter im Hundsänger Karneval, aber als Büttenredner bei einer Kappensitzung ein Debütant war Heinz Duchscherer. Debüt, und dann das! Heinz Duchscherer rockte den Saal. Er erzählte von seinen Erlebnissen bei einer wohlbekannten schwedischen Möbelhauskette und den Widrigkeiten bei dem Versuch, die erworbenen Möbelteile zusammen zu bauen. Die Büttenrede wurde so lebendig vorgetragen, dass sich jeder im Publikum in die geschilderten Situationen hineinversetzten konnte. Ein grandioser Einstand.
„Herrlich bekloppt“ im besten karnevalistischen Sinne. Dieses Prädikat steht für die Blaskapelle Blechzinnober. Die neuformierte Gruppe, angeführt von Frontmann Frank Wagenbach, veralberte das Weltgeschehen, immer wieder ergänzt durch fetzige Blechmusik. Ein absoluter Stimmungskracher. Der Saal tobte vor Begeisterung.
Und dann kamen sie. Offensichtlich war vergessen worden, sie nach Weihnachten wegzustellen: Maria und Josef. „Josef“ beklagte, dass er nicht der leibliche Vater von dem Kinde sei und war aber mit dem Leben in der „ Patchwork Familie“ nicht gänzlich zufrieden. „Maria“ stellte fest, dass man nach dem Rücktritt von Benedikt XVI. lange brauchte, um einen Nachfolger zu finden und der liebe Gott schon daran gedacht hätte, selbst die Papstgeschäfte zu übernehmen. Woraufhin „Josef“ konstatierte: „ Aber das geht ja nicht, der liebe Gott ist ja nicht katholisch!“ Das Duett feuerte eine Lachsalve nach der anderen ab und wurde von Susanne Eichmann und Frank Göbel genial gemimt. Sie hauchten den gespielten Figuren einen gewissen Charme ein und wirkten nie anstößig. Toll!
Die Gruppe „Gipfelstürmer“ hatte sich den Hundsänger Wald als Lokation ausgesucht. Hier wurde der monumentale Film: „Jagd auf Braunbär Bruno“ gedreht. Neben dem Filmteam, angeführt von Regisseur Clement Hannapolanski (Clemens Hannappel) und einer Gruppe von Umweltschützern wurden auch die Geissens (Frank Ebenig, Timo Kremer, Julian Weidenfeller) eingeflogen. Närrische Konversationen wechselten sich mit Slapsticks ab und das Publikum bog sich vor Lachen. Die Texte dieser Performance entflossen der Feder von Markus Novian.
Als sodann die Wambachlerchen das bereits entfesselte Publikum auf die Burg Wambelot entführte, schien der Hallenboden zu vibrieren. Ritter, Barden, Gaukler und königliche Hoheiten hatten sich eingefunden, um einen passenden Mann für die holde Prinzessin zu finden. Mit ihren flotten Songparodien, witzigen Dialogen und knackigen Sprüchen wurde den närrischen Gästen nochmals tüchtig eingeheizt. Da blieb niemand mehr auf seinem Stuhl sitzen. Die Wambachlerchen stehen unter der Leitung von Manuel Malm und Michael Novian.
Auch Prinzessin Babsi I. zu Nassau Hadamar, das närrische Oberhaupt des Dreierbundes Limburg/Hadamar/Diez, gab sich die Ehre und begrüßte das Hundsänger Narrenvolk.
Und dann kam die Gruppe, die immer dann kommt, wenn der Eindruck entsteht, eine Stimmungssteigerung sei nicht mehr möglich: Das HCV-Ballett. Mit ihrem Showtanz „Zauberhafte Märchenwelt“ setzten sie noch eins drauf. In bunten geschmackvollen Märchenkostümen fegten die 23 jungen Frauen bei ihrer knapp 8minütigen Show furios über die Bühne. Mit tänzerischer Eleganz, einem enormen sportlichen Leistungsvermögen und der Präzession eines Uhrwerkes in einem atemberaubenden Tempo sorgten sie für frenetische Eruptionen des Publikums. Nadja Kremer und Ariane Malm heißen die jungen Damen, die die Choreografie kreiert und den Tanz einstudiert haben.
„Blau-weiße Sterne stehn…“, ist der Titel des Vereinsliedes und 500 Kehlen trällerten den Refrain des Hundsänger Karnevals-Ohrwurmes lautstark mit. Alle Aktiven des Abends hatten sich in bunten Kostümen vor dem gelungenen neuen Bühnenbild zum Finale versammelt, eine Hundertschaft fröhlicher und springlebendiger Narren. Und der pyrotechnische Funkenregen schien das sichtbar zu machen was alle im Saal während des gesamten Abends empfanden: ein närrisches Feuerwerk.
Am Freitag, dem 14.02 und Samstag, dem 15.02. finden die beiden nächsten Kappensitzungen des HCV statt. Für die Veranstaltung am 14.02. sind noch wenige Sitzplatzkarten erhältlich: Autohaus Schmidt, 06435 96420.
(Text: Wolfgang Gröschen)
Mitteilungsblatt, Ausgabe 2/2014
Es geht schon wieder los | Kartenvorverkauf für die Kappensitzungen startet
Advent, Advent die Spannung steigt, beim HCV zur Weihnachtszeit. Konfetti hängt im Weihnachtsbaum, bald geht er los der Narrentraum. Selbst Ochs und Esel in der Krippe, riskieren schon ne freche Lippe. Denn tanzt der Bär beim HCV, dann wird es Zeit für ein Helau!
Obwohl die Kampagne recht spät erst im Februar mit unseren Gala-Kappensitzungen beginnt, zeigt die leichte Abwandlung der vorweihnachtlichen Verse, dass die Narren des HCV bereits mitten in den Vorbereitungen stecken. Nach der Kampagne ist vor der Kampagne, das ist mittlerweile in Hundsangen die Regel und sobald die letzten Kostüme und Masken in den Schränken und Schubladen verschwunden sind, kreisen die Gedanken bereits um die neue Saison. Jeder Karnevalist des HCV will dem Publikum das bestmögliche präsentieren und deshalb bereiten wir uns schon einige Zeit auf die „berühmt berüchtigten“ Hundsänger Kappensitzungen vor. Unter dem Motto „Zauberhafte Narretei“ erwartet die Gäste wieder ein buntes und vielfältiges Narrenspiel.
Die Besucher dürfen sich erst einmal auf ein neues Bühnenbild freuen, das in dieser Form und Ausgestaltung sicherlich seines gleichen sucht. Mehr wird nicht verraten, Augen sehen bekanntermaßen mehr als Ohren. Mit dabei sind natürlich wieder unsere Klassiker, die bekannten und altbewährten Gruppen International, Gipfelstürmer und Wambachlerchen. Es gibt erneut Büttenreden, Zwiegespräche und andere ausgefallene Programmpunkte. Dabei sind auch neue Akteure und Gesichter auf der Hundsänger Bühne zu sehen. Das sorgt für Abwechslung und setzt frische Akzente in den Veranstaltungen. Fehlen dürfen einfach nicht unsere tänzerischen Leckerbissen, die wir jedes Jahr mit dem Juniorenballett, den Blue-Sticks und dem HCV-Ballett anbieten. Lassen Sie sich überraschen, es erwartet Sie wieder ein tolles Programm auf hohem Niveau. Ich freue mich jedenfalls wie ein dsungarischer Zwerghamster.
Voll im Element: Sitzungspräsident Frank Göbel mit seiner Ukulele bei der Eröffnung der 1. Kappensitzung 2013
Die „Zauberhafte Narretei“ des HCV beginnt mit der ersten Sitzung am 08.02.2014 um 19.33_Uhr. Die die beiden nächsten Gala-Kappensitzungen finden wie gewohnt in der darauffolgenden Woche freitags am 14.02. und samstags am 15.02.2014 statt. Der Kartenvorverkauf startet am 19.01.2014 um 10.00 Uhr in der Ollmersch-Halle. Endlich_geht es wieder los.

Mit närrischen ukulelischen Grüßen
Euer Sitzungspräsident
Frank Göbel
Wollen wieder ein Feuerwerk der Narretei auf der Bühne abbrennen und laden herzlich zu den drei großen Gala-Kappensitzungen nach Hundsangen ein: Die Aktiven des HCV
Mitteilungsblatt, Ausgabe 47/2013
Hundsangen in den närrischen Startlöchern

Der 11.11. ist vorbei und der HCV-Vorstand für
die kommende Kampagne gewappnet - auch
in diesem Jahr setzten die Narren auf
Tradition und Innovation gleichermaßen
Wie bereits in den vergangen Jahren wird auch diese Saison das närrische Treiben in Hundsangen Halt machen. Der Vorstand des Hundsänger Carnelval-Vereins (HCV) feilt aktuell am letzten Schliff für eine gelungene Fastnacht. Höhepunkt des Programms werden wieder einmal die großen Gala-Kappensitzungen sein. Damit möglichst viele Narren erfreut werden können, wurden wieder drei Termine ausgewählt.
Am Samstag, 8. Februar 2014, startet die Session in der Ollmerschhalle in Hundsangen. Eine Woche später, am 14._und 15. Februar 2014, wird erneut zur Sitzung geladen.
Karten für die Kappensitzungen gibt es im Kartenvorverkauf am 19. Januar 2014 ab 10 Uhr in der Ollmerschhalle. "In den letzten Jahren konnten wir über 100 Aktive und viele hundert Besucher begrüßen. Und auch diese Saison können wir uns auf viele Highlights und auch eine Überraschung freuen" lacht Vorstandsmitglied Helmut Hönig. "Unser Sitzungspräsident Frank Göbel hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht."

Für die jungen Narren ist die Kinder- und Jugendkappensitzung am 23. Februar 2014 ein wichtiger Programmpunkt. Heinz Peter Weidenfeller vom Vorstand des Hundsänger Carnevalvereins freut sich über die große Anteilnahme der Jugend. "Wir schätzen, dass auch hier etwa 100 aktive Kinder und Jugendliche mit dabei sind."
Den hohen Stellenwert, den der Carnelvalverein im Dorf hat, merkt man nicht nur an der regen Beteiligung bei den Kappensitzungen. Mit etwa 360 Mitgliedern ist der HCV der zweitgrößte Verein nach dem Sportverein. Zusammen mit den anderen Dorfvereinen organisiert man die Bewirtung bei Veranstaltungen und teilt auch den Erlös untereinander.

Den ursprünglich immer an Altweiberfastnacht stattfindenden Maskenball hat man auch diese Saison wieder auf Fastnachtfreitag verschoben. Am 28. Februar 2014 wird in der Ollmerschhalle unter dem Motto "Märchen" gefeiert.

Den Abschluss der närrischen Zeit bildet das 2012 wieder entdeckte "Speck- und Eierbraten" am Rosenmontag. "Was lange Zeit Tradition im Dorf war, ist im Laufe der Jahre leider etwas in Vergessenheit geraten" weiß Helmut Hönig zu berichten. Die Kinder gingen von Haus zu Haus und baten um Eier oder Speck, um diese anschließend in großer Runde zu braten. "Doch irgendwann gaben die Einwohner häufiger Geld oder Süßigkeiten und damit war der Sinn der Aktion etwas verloren gegangen," so Hönig weiter. Doch die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass man sich im Dorf wieder auf die Tradition besonnen hat. "Wir haben insgesamt 1200 Eier und über 40 Kilogramm Speck gesammelt. Das ganze Dorf war daraufhin eingeladen in der Ollmerschhalle mit uns zu essen und Spaß zu haben. Hoffentlich werden wir am 03. März nächsten Jahres wieder eine solche Aktion erleben, wenn es wieder heißt 'Speck & Eier' am Rosenmontag." Neben der Planung der Veranstaltungen in der kommenden Kampagne hat man beim HCV aber auch ganz praktische Überlegungen angestellt: Um Platz in der eigenen Zeughalle für Umzugswagen zu schaffen, möchte man alte Wagen verkaufen. Die Wagen sind alle in Eigenbau entstanden und noch immer fahrbereit. Ebenfalls verkaufen möchte der Vorstand des Hundsänger Carnevalvereins Showtanzkostüme des Balletts und die Prinzenkostüme der letzten beiden Jahre. Zu den Prinzenkostümen gehören auch Verkleidungen des Hofstaates. Interessenten erhalten gerne weitere Informationen bei Heinz-Peter Weidenfeller (Tel: 06435/6968) oder Helmut Hönig (Tel: 06435/6825).

Mitteilungsblatt, Ausgabe 13/2013
Jahreshauptversammlung des HCV
Nach erfolgreicher Kampagne mit neuem Vorstand gut aufgestellt für die Zukunft

Die Karnevalisten des Hundsänger Carnevalvereins haben eine anstrengende Kampagne, welche ihren Höhepunkt im großen Karnevalsumzug am Fastnachtsonntag fand, hinter sich gebracht. Mit einem personell teilweise neu besetzten Vorstand wollen Sie nun in die neue Session starten.

Der neue Vorstand des Hundsänger Carneval-....... Verein e.V.
Helmut Hönig, dem 1. Vorsitzenden des Hundsänger Carnevalvereins (HCV) war bei seiner Begrüßung zur Jahreshauptversammlung des Vereins, der Stolz über die zurückliegende Kampagne deutlich anzumerken. So ging zu Beginn der Veranstaltung sein herzlicher Dank an alle Vereinsmitglieder für die geleistete Arbeit, aber auch an die gesamte Dorfbevölkerung und die befreundeten Vereine für die Teilnahme und tatkräftige Unterstützung am Karnevalsumzug.
Zufrieden zeigten sich auch die weiteren Vorstandsmitglieder in ihren Berichten. Schriftführer Manuel Malm ließ in seinem detaillierten Jahresbericht noch einmal alle internen wie auch öffentlichen Veranstaltungen des Vereins Revue passieren. So die närrische Bierprobe, welche erfolgreich im Sommer veranstaltet wurde, und der fulminante Beginn der närrischen Zeit mit der großen Prinzenkürung, auf welcher Prinzessin Teresa I. und Prinz Daniel I. vom blau weißen Blut inthronisiert wurden, die den HCV während der närrischen Zeit in der Region würdig vertraten. Aber auch die drei großen Galakappensitzungen des Vereins vor jeweils ausverkauftem Haus wurden erfolgreich beschritten und nicht zuletzt der große Karnevalsumzug mit 2000 Zugteilnehmern am Fastnachtsonntag, welcher als Highlight der Kampagne 25.000 begeisterte Zuschauer in das Westerwalddorf lockte. Auch finanziell verlief das vergangene Jahr für den Verein zufrieden stellend, wie Kassierer Heinz-Peter Weidenfeller zu berichten wusste. Und auch Sitzungspräsident Frank Göbel zeigte sich hoch erfreut über das Geleistete. So lobte auch er die Aktiven des Vereins dafür, dass es auch in einem Jahr mit Karnevalsumzug noch gelingt Veranstaltungen wie die Prinzenkürung und die Kappensitzungen mit einem hochkarätigen Programm zu bestücken. Das dies auch technisch einwandfrei funktioniert, dafür erging sein besonderer Dank an das engagierte Technik-Team. Zugmarschall Gröschen schlug in dieselbe Kerbe, sei der Umzug doch sehr erfolgreich verlaufen und für den Verein, wie auch den ganzen Ort ein tolles Erlebnis gewesen. Auch ihm war es ein Anliegen allen Mitbürgern und insbesondere der Ortsgemeinde mit ihrem Ortsbürgermeister Alois Fein und ihren beiden Gemeindearbeitern Reinhard Endres und Georg Höhn für die Unterstützung rund um dieses Projekt herzlich zu danken.
Nach diesem positiven Resümee der Kampagne war es wenig verwunderlich, dass weder aus der Versammlung noch aus den Reihen der der Kassenprüfer Nadja Kremer, Herbert Böcher und Heinz Göbel kritische Einwände kamen und dem Vorstand Entlastung erteilt wurde.
Die anstehende Wahl des Vorstandes wurde als Wahlleiter mit Ortsbürgermeister Fein in altbewährte Hände gegeben. Auch ihm war es ein Anliegen, bevor der mit den Neuwahlen begann, Vorstand und Verein im Namen der Hundsänger Ortsgemeinde recht herzlich für ihren Einsatz zu danken, da dadurch der HCV auch zu einem überregionalen Repräsentant des Ortes geworden sei.
Bei den Neuwahlen sollten sich Änderungen im HCV-Vorstand ergeben, da die langjährigen Vorstandsmitglieder Heinz Duchscherer (Beisitzer) und Wolfgang Gröschen (2. Vorsitzender) nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung standen. Als neuer "Vize" des Vereins wurde Dominik Eichmann, bisheriger Beisitzer im Vorstand, gewählt. Die beiden Beisitzer wurden mit Nadja Kremer und Martin Ehinger besetzt. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt, so Helmut Hönig (1. Vorsitzender), Frank Göbel (Sitzungspräsident), Manuel Malm (Schriftführer), Heinz-Peter Weidenfeller (1. Kassierer), Daniel Krämer (2. Kassierer), Rüdiger Ginko (1. Zeugwart) und Wendelin Hennrich (2. Zeugwart).
Zu Kassenprüfern wurden Reinhard Endres, Lena Duchscherer und Matthias Krämer bestimmt.
Im Anschluss an die Wahlen wurden die Termine der kommenden Kampagne angekündigt, welche u. a. neben den großen Galakappensitzungen und dem Maskenball am Fastnachtfreitag in diesem Jahr auch wieder die Kinder- und Jugendkappensitzung sowie "Speck & Eier" am Rosenmontag beinhaltet. Schweren Herzens entschloss man sich zudem im nächsten Jahr das schon traditionelle Schlachtfest für die Vereinsmitglieder nicht mehr durchzuführen, da im Verhältnis zu Kosten und Aufwand die Resonanz hier in den letzten Jahren zu gering war. Man will sich hier eine alternative Veranstaltung für die Vereinsmitglieder einfallen lassen. Alle Termine in der kommenden Kampagne sowie weitergehende Informationen zur Jahreshauptversammlung hat der HCV auf seiner Homepage unter www.hcv-hundsangen.de bereitgestellt.
Der neue HCV-Vorstand (von links: Martin Ehinger, Dominik Eichmann, Daniel Krämer, Manuel Malm, Helmut Hönig, Frank Göbel, Wendelin Hennrich, Heinz-Peter Weidenfeller und Nadja Kremer; es fehlt: Rüdiger Ginko.
Wolfgang Gröschen und Heinz Duchscherer nach jahrzehntelanger Vorstandsarbeit verabschiedet
Es fiel Helmut Hönig spürbar nicht leicht, als er auf der diesjährigen Jahreshautversammlung des Vereins zwei langjährige Vorstandsmitglieder des Vereins und Weggefährten aus des Reihen des Vorstandes verabschieden musste, da diese auf eigenen Wunsch nicht mehr erneut für ein Amt kandidieren wollten.
So Heinz Duchscherer, welcher 16 Jahre im Vorstand wirkte und welchem Hönig für diese Zeit eine stets angenehme Zusammenarbeit mit einem sachlichen und konstruktiven Vereinsvertreter bescheinigte. So war Duchscherer lange Jahre Mitverantwortlich für die Durchführung der Kinderkappensitzung, hat die Einteilung der umfangreichen Dienstpläne vorgenommen und federführend bei Planung und Bau der Vereinshalle mitgewirkt. Daneben war er im Jahr 2001 Zugmarschall des Vereins und im Jahr 2005 Prinz an der Seite seiner Frau Petra, sowie langjähriges Elferratsmitglied.

..1. Vorsitzender Hönig verabschiedet die ..langjährigen Vorstandsmitglieder Heinz ..Duchscherer…


… und Wolfgang Gröschen

Bei Wolfgang Gröschen fiel es Helmut Hönig richtig schwer alle seine Verdienst für den Verein aufzuzählen, hat er in 25 Jahren Vorstandsarbeit, davon 10 Jahre als Sitzungspräsident und danach als 2. Vorsitzender doch den Verein dermaßen geprägt und schlussendlich zu dem gemacht, was er heute ist. So erwähnte Hönig -quasi nur auszugsweise- ein paar der wesentlichen Verdienste, mit welchen sich Gröschen, welcher bereits mit dem "Heini-Gröschen-Ehrenorden" die Höchste Auszeichnung des Vereins inne hat, für den Verein verdient machte: So als langjähriger Büttenredner und Textschreiber sowie Regisseur für andere Büttenredner, die Kinderkappensitzung, die Gruppe Wambachlerchen sowie die Gruppe International, bei welcher er auch über Jahrzehnte als Frontmann mitwirkte. Er hat die Vereinszeitung "Die Pappnase" ins Leben gerufen und die Redaktion all die Jahre hauptverantwortlich geführt. Er war eifriger Mitarbeiter und Vorreiter beim Bau der Zeughalle und bei der Umsetzung des 50jährigen Vereinsjubiläums.
Zudem war er viele Jahre für die Umsetzung der Prinzenkürungen verantwortlich, welche in dieser Form in Hundsangen einmalig sind. In diesem Jahr war er zudem als Zugmarschall verantwortlich für den großen Karnevalsumzug. "Wolfgang, du bist DER Repräsentant des Vereins gewesen, in Hundsangen und darüber hinaus", schloss Hönig die Würdigung seines Engagements für den Verein.
Die beiden wurden von der Versammlung mit lang anhaltendem Applaus und vom Vorstand mit kleinen, persönlichen Abschiedspräsenten für Ihre Verdienste gewürdigt. Beide versprachen auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand dem Verein weiterhin tatkräftig mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen.
Mitteilungsblatt, Ausgabe 5/2013
Ein Narrenfest für die Region | Hundsänger Karnevalszug startklar

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für
den Großen-Karnevalsumzug auf Hochtouren
„Ein jeder Narr, der närrisch klug, verpasst den Bus und nicht den Zug!“, so lautet der Slogan für den Karnevalsumzug 2013 in Hundsangen. Und wenn man auf die Umzüge in Hundsangen in der jüngeren Vergangenheit zurückblickt und gleichzeitig erfährt, was sich in der Westerwaldgemeinde in Bezug auf die diesjährige Veranstaltung alles getan hat, dann wird am Fastnachtsonntag einmal mehr ein gigantischer Karnevalsumzug starten. Ein Narrenfest für die gesamte Region
Irgendwann Ende der 50er Jahre hatte es auch in Hundsangen einmal so angefangen wie in anderen Orten. Ein paar landwirtschaftliche Fahrzeuge wurden geschmückt. Man kostümierte sich mit ein paar Klamotten aus der Truhe und zog durchs Dorf. Und wer nicht mitzog, der stand am Straßenrand und schaute zu. Im Laufe der Jahre hatte sich der Hundsänger Karnevalszug kontinuierlich in Punkto Qualität und Quantität weiterentwickelt und ist in den vergangen beiden Jahrzehnten zu einem absoluten Mega-Event mutiert, der tausende von Menschen mobilisiert. Im Vier-Jahres-Rhythmus findet der Umzug statt. Beim Veranstalter, dem Hundsänger Carneval-Verein e.V. (HCV) hat man sich einmal mehr mächtig ins Zeug gelegt -und man ist sich sicher: der Umzug am Fastnachtsonntag 2013 wird die Veranstaltungen der Vergangenheit nochmals toppen.
Der Beginn der Vorbereitungen für den diesjährigen Karnevalsumzug in Hundsangen ging einher mit dem Abschluss der vorausgegangenen Kampagne. Der HCV installierte einen Zugausschuss und eine Strategie des Vorgehens wurde entwickelt. Es wurde fast ein Jahr lang an dem Gelingen des Umzuges gearbeitet. Ein Mosaikstückchen wurde an das andere gesetzt und so hat man das Gesamtbild nunmehr fast vollständig vor Augen. Und das sieht so aus, dass am 10.02.2013, also am Fastnachtsonntag, um 14.11 Uhr, der Startschuss fällt.


Eifriges Werkeln in der neuen Zeughalle des HCV
Startschuss kann man wörtlich nehmen, da Böllerschüsse vom Ölberg („Ollmersch“) aus, das 1,7 km lange Spektakel in Bewegung setzen. Ein bunter Koloss mit 41 Festwagen und 55 Fußgruppen, darunter 9 Musikkapellen, wird sich über Hauptstraße, Gerstgarten, Kirchstraße, Mittelstraße, Wambachstraße und Günterstraße bis zum Freibad Hundsangen schlängeln, wo sich der Zug wieder auflöst. Knapp 1800 Menschen stehen auf der Anmeldeliste für den Karnevalsumzug.
1,7 km Zuglänge, 1800 Zugteilnehmer, 41 Festwagen,
55 Fußgruppen, 9 Musikgruppen
Der HCV -als Veranstalter dieses Events- hat sich besondere Mühe gegeben. Seit Wochen wird in der Wagenbauhalle fast täglich gewerkelt. Mit viel Kreativität, Fleiß und handwerklichem Geschick wurden allein durch den HCV 8 Festwagen gebaut, darüber hinaus sind weitere 4 Fußgruppen des HCV in den Umzug integriert. Zugmarschall Wolfgang Gröschen wird mit seinem Festwagen die gigantische Karawane anführen. Ihre Lieblichkeit Prinzessin Teresa I. und seine Tollität Prinz Daniel I. vom blau-weißen Blut werden auf ihrem Prinzenwagen als Höhepunkt am Ende des Zuges dem närrischen Volk zujubeln. Die Zugteilnehmer rekrutieren sich vornehmlich aus den verschiedensten Hundsänger Gruppierungen, aus solchen aus den Nachbarorten und Nachbarstädten sowie aus befreundeten Karnevalvereinen. Aber auch Zugteilnehmer aus entfernt gelegenen Lagen haben sich angemeldet. Den weitesten Anfahrtsweg dürften die Guggemusiker aus Wuchzenhofen im Allgäu haben. Auch eine 430 km lange Anreise scheuen die 45 Spaßmusikerinnen und Spaßmusiker nicht, um zum dritten Mal bei dem Hundsänger Karnevalsumzug dabei zu sein.
In der Vergangenheit war es in Hundsangen so, dass man bereits bei Zugbeginn eine tolle Stimmung unter den Zuschauern auf den Straßen vorfand, ein Charakteristikum, dass auch das Jahr 2013 überdauern sollte. Dazu werden auch die Anwohner der Zugstrecke mit ihren geschmückten Häusern, aus denen mächtig viel Karnevalsmusik dröhnt, gewohnt beitragen.
In der Wambachstraße befindet sich eine Kommentatorenbühne. Hier finden sich nicht nur bekannte Gesichter des öffentlichen Lebens ein, sondern auch solche, die bei Musik und den Sprüchen der Moderatoren Peter Althausen und Friedhelm Meudt sich schon mal die Zeit kurzweilig vertreiben. Frei nach dem Motto: Party machen bis der Zug kommt.
45 Guggemusiker aus Wuchzenhofen
Natürlich stellt eine solche Veranstaltung immense logistische Anforderungen an die Organisatoren. Zugwegsicherung, Rettungsdienste, mobile Toilettenwagen, Hamburger Gitter an besonders exponierten Stellen und die Verkehrsführung sind nur ein paar Stichpunkte. Der Ortsbereich von Hundsangen wird an diesem 10.02.2013, in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Die Umleitung der B 8 erfolgt von Elz aus über Hadamar, Niederzeuzheim, Thalheim und aus Richtung Wallmerod in umgekehrter Fahrtrichtung. Die notwendigen Verkehrseinrichtungen werden entsprechend der Anordnung der Straßenverkehrsbehörde des Westerwaldkreises, zu den oben genannten Zeitpunkten errichtet und sind wie andere Verkehrszeichen zu befolgen. Weder der Veranstalter selbst, noch irgendwelche Helfer haben eine Berechtigung, in dem Sperrungszeitraum Veränderungen an den Verkehrszeichen vorzunehmen. Es wird daher um Verständnis gebeten, dass nach 11.00 Uhr kein Kraftfahrzeug mehr in den Ortsbereich Hundsangen einfahren kann. Besuchern wird daher angeraten, sich vorher einen Parkplatz zu suchen oder im Außenbereich von Hundsangen ihre Fahrzeuge abzustellen.

Fahrzeuge sollte man nach Möglichkeit ohnehin zu Hause lassen, denn nicht nur auf den Straßen von Hundsangen wird kräftig gefeiert, sondern auch nach dem Karnevalsumzug. In und um die Ollmerschhalle, startet sofort nach Zugende, die After-Zug-Party.

Die närrischen Regenten, Prinzessin Teresa I. und Prinz Daniel I. vom blau-weißen Blut, ereifern sich unisono: „Wir freuen uns riesig auf diesen Tag!“
„Trotz der vielen tollen Erlebnisse in den vielen Sälen dieser Region, wird der Karnevalsumzug sicher der Höhepunkt unseres närrischen Wirkens sein“, ist sich Prinz Daniel sicher. „Die Vorstellung, dass sich so viele Menschen zusammenfinden bewirkt schon besonderes Gribbeln“, freut sich Prinzessin Teresa.

Wenn man Zugmarschall Wolfgang Gröschen nach möglichen Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit dem Zugablauf befragt, antwortet er etwas angespannt: „Der Wettergott muss wohlgestimmt sein, und ich wünsche mir, dass die 10 Leute vom DRK einen arbeitslosen Tag genießen können“ um spontan völlig relaxed hinzuzufügen: „Aber zu dem einen unterhalten wir recht gute Beziehungen und bei der anderen Sache habe ich ein gutes Gefühl. Der Hundsänger Karnevalszug 2013: Es ist angerichtet!“
Volle Straßen und närrisches Feiern, am Karnevalsumzug 2009
Mitteilungsblatt, Ausgabe 4/2013
Hundsänger Narren außer Rand und Band
Blau-weiße Sterne stehn“, lautet der Titel der Vereinshymne des Hundsänger Carneval-Vereins (HCV). Mit ihrer diesjährigen Kappensitzung gelang es den Hundsänger Karnevalisten einmal mehr ein hell leuchtendes Zeichen am Fastnachtshimmel zu setzen, eine Vier-Stunden-Show, die keine Wünsche offen ließ.
Als der Elferrat mit der „Hundsänger Trommel“ in die proppenvolle Narrhalla einzog und die Veranstaltung musikalisch eröffnete, herrschte sofort eine tolle Stimmung vor. Sitzungspräsident Frank Göbel hielt sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf und ließ das Juniorinnenballett über die Bühne wirbeln. Mit ihrem schmissigen Gardetanz setzte der Ballettnachwuchs des HCV einen ersten Glanzpunkt. Teresa Gröschen und Ann-Kathrin Tilch sind die Trainerinnen dieser Gruppe.
Unter dem Titel „Die Fassenachts-verschwörung“ stand der Auftritt der Gruppe International. Die „Kackerlonis“ hatten sämtliche Fastnachtswagen geklaut. Der vertrottelte Chefermittler Wolfi Gepunkt (Wolfgang Roesgen) und sein bescheuerter Assistent (Thorsten Göbel) gerieten selbst in die Fänge der Mafiosi. Als die Lage aussichtslos erschien kamen die Retter in Gestalt von Captain Ollmersch und dem Bouschan-Girl. Ein köstlicher Klamauk nach einer Idee von Martin Hammes und Dennis Mehlert.

Sodann fegte das Gardeballett des HCV mit einer solchen Vehemenz und grandiosen Ausstrahlung über die Bretter, die die Welt bedeuten, dass sich Sitzungspräsident Frank Göbel zu der musikalischen Hommage an die „Hundsänger Mädcher“ hinreißen ließ. Nadja Kremer hatte den Tanz einstudiert.

Als ein stark lädierter Maurer (Dominik Eichmann) und ein Beamter der Bauaufsichtsbehörde (Andreas Eisbach) in einem Dialog den Ablauf eines Arbeitsunfalles erörterten, kam mancher Narr im Publikum in akute Atemnot vor lauter Lachen.

Und dann war Stühle rücken angesagt. Das Narrenvolk erhob sich, und unter den Klängen der Prinzenhymne zogen die närrischen Gebieter, ihre Lieblichkeit Prinzessin Teresa I. und seine Tollität Prinz Daniel I. vom blau-weißen Blut mit ihrem Hofstaat in das Narrodrom ein. Einmal mehr versprühten die Vertreter des närrischen Hochadels mit ihrer zwanglosen Art, Witz, Humor und ansteckende Lebensfreude. Prinzessin Teresa verriet, dass es nach einer Tournee durch die närrische Region auch wieder einmal schön sei, zu Hause zu sein. Der Anblick der skurrilen Jungs aus der Legebatterie (der Elferrat) habe ihr doch etwas gefehlt.
Prinz Daniel amüsierte sein närrisches Volk mit seiner Ansprache im Heinz-Erhardt-Stil.

Fastnacht muss urwüchsig und bodenständig sein. Das ist ein Fall für zwei. „Hej dout et wieh und do dout et wieh“ war der Refrain des Liedes der beiden Kurenden Heinz-Peter Weidenfeller und Bernd Wagenbach. Da hielt es das Publikum genauso wenig auf den Stühlen wie bei den Titeln „Ja bei uus um Olmersch“ und „Wäller Helau“.

Die Kulissen erinnerten sofort an „Dinner for one“. Aber sonst war vieles anders. Die Sprache war nicht englisch, sondern Hundsänger Platt und die Handlungen wichen zuweilen auf köstliche Art von dem Original ab. Mit einer fantastischen schauspielerischen Leistung sorgten Susanne Eichmann und Frank Göbel für Lachtränen und ernteten stehende Ovationen.
Und dann ging es rockig zu. Unter dem Titel „Rock am Ollmersch“ heizten die Blue Sticks mächtig ein. Andrea Benten, Christiane Fein, Julia Galle und Kerstin Schäfer hatten diesen Tanz einstudiert.
Die Gruppe „Gipfelstürmer“ hatte die Zahnarztpraxis von Dr. Grobian als Schauplatz ihres Auftrittes gewählt. Skurrile Patienten unterhielten sich im Wartezimmer über die üblichen Alltagsthemen und trafen dabei die Feststellung: „An den meisten Verkehrsunfällen sind die Männer Schuld – weil sie den Frauen die Autoschlüssel geben.“ Eine Lachsalve nach der anderen wurde abgefeuert. Zum Höhepunkt dieses Programmpunktes mutierte schließlich eine Szene in der Dr. Grobian einem Patienten versehentlich das gesamte Gebiss entfernte. Kann ja mal vorkommen. Der Sketch entstammte der Feder von Markus Novian.

Die Wambachlerchen entführten anschließend die Zuschauer auf eine musikalische Reise zu einer einsamen Insel, wo Robinson Crusoe auf Kannibalen traf mit sonderbaren Namen wie Karfreitag und Mama Rosenmontag, die stimmgewaltig Kostproben ihrer Sangeskünste ablieferten. Schließlich endete die Mission von Pater Felix im Kochtopf. Statt „Essen ist fertig“, luden die singenden Kanibalen mit dem Lied „Felix ist gar“ (in Abwandlung des Al Bano und Romina Power Hits „Felicita) zur Mahlzeit ein. Das war echter Wambachlerchen-Sound. Michael Novian und Manuel Malm sind die Leiter der blödelnden Gesangsgruppe.

„Razzia“ hieß der Titel des Showtanzes des HCV-Balletts. Als Gauner und Cops kostümiert legte die Tanzelite des HCV einen furiosen Endspurt im Abendprogramm auf die Bühne und mischte das närrische Publikum noch einmal so richtig auf.
Nadja Kremer und Ariane Malm waren für die Choreografie verantwortlich und hatten den Tanz einstudiert.
Ein imposantes Bild bot sich, als zum Finale 115 Aktive und 12 Leute des Technik-Teams sich auf der Bühne einfanden und in ihren bunten Kostümen noch einmal mit ihren Hundsänger Karnevalshits einen bombastischen Schlusspunkt setzten – einen Schlusspunkt unter ein kurzweiliges Vier-Stunden-Programm, das sich wesentlich kürzer anfühlte.
Für die Veranstaltung am Freitag, den 25.01.2013 sind noch Karten erhältlich.
Die dritte Kappensitzung ist soweit ausverkauft, aber eine Nachfrage könnte auch hier möglicherweise noch erfolgreich sein, da es schon mal vorkommt, dass Karten zurückgegeben werden.
Die Karten sind erhältlich bei:
Autohaus Schmidt, Industriestraße 1, 56414 Hundsangen, Tel. 06435 96420. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. von 08.00 – 18.00 Uhr und samstags von 08.00 – 12.00 Uhr.
Bericht: Wolfgang Gröschen
Mitteilungsblatt, Ausgabe 46/2012
Prinzenkürung mit Glanz und Glamour
Prinzessin Teresa I. und Prinz Daniel I.
regieren Hundsangen
Das Geheimnis ist gelüftet. In einer atemberaubenden Bühnenshow des Hundsänger Carnevalvereins (HCV) wurden ihre Lieblichkeit Prinzessin Teresa I. und seine Tollität Prinz Daniel I. vom blau-weißen Blut in der Olmerschhalle zu Hundsangen als neues Prinzenpaar präsentiert. Als eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn die Eingangstüren der Olmerschhalle geöffnet wurden war der Andrang so immens, dass innerhalb weniger Minuten alle Sitzplätze belegt waren. Wer später kam musste mit Stehplätzen Vorlieb nehmen.
Sitzungspräsident Frank Göbel eröffnete mit dem Lied „Wer wird nur Prinz heut“ die Veranstaltung und sorgte von Beginn an für eine tolle Stimmung.
Das HCV-Juniorinnen-Ballett und das HCV-Ballett zeigten erstmals in der Kampagne ihre neu kreierten Gardetänze und ernteten eine begeisternde Resonanz. Mit der umgetexteten Acapella-Version des Hits „Tage wie diese“ beschrieben die Wambachlerchen musikalisch anspruchsvoll die Spannung bei einer Prinzenkürung. Zwei tratschende Seniorinnen auf der Kirchenbank (Markus Novian, Ralf Kronimus) versuchten vergeblich herauszufinden, wer denn die neue prinzliche Obrigkeit sein könnte. Ein köstlicher Klamauk, bei dem kein Auge trocken blieb. Der Versuch von Frank Göbel in einem Interview mit dem Vorsitzenden des HCV (Helmut Hönig) und dem Zugmarschall (Wolfgang Gröschen) herauszufinden, wer denn nun Prinz wird, war vergeblich. Beide litten offensichtlich „unter närrischer Amnesie“ und hielten dicht.
Als nächsten Programmpunkt war dann die Attacke Täuschung angesagt. Es wurde die neue prinzliche Regentschaft angekündigt. Es ritt, als St.Martin verkleidet, unter großem Gejohle Pfarrer Friedhelm Meudt auf einem Holzpferd in den Saal und verteilte Brezeln. Das war dann wohl doch nicht der neue Prinz.
Ernst wurde es für das noch amtierende Prinzenpaar Sandra I. und Karsten I. vom Palais de VW. Nur sehr widerwillig sprachen sie den Text der Abdankungserklärung aus. Da war eine gewisse Traurigkeit spürbar, zog doch dieser Akt einen Schlussstrich über eine unvergessliche Zeit.
Und dann war es endlich soweit. Ein grandioses Bühnenspektakel erfuhr seine Inszenierung. Emotionale Filmmusik erklang. Unter Einsatz von Licht- und pyrotechnischem Equipment öffnete sich ein Bühnenvorhang nach dem anderen bis im Feuerschein eine mittelalterliche Burgkulisse erkennbar wurde. Klassik-Tänzerinnen sowie Robotermenschen wurden in die Szenerie integriert. Schließlich wurde unter Funkenregen und dem Jubelschrei von über 500 Menschenkehlen über den Zinnen des Burgtores das neue Prinzenpaar sichtbar: Prinzessin Teresa I. und Prinz Daniel I. vom blau-weißen Blut. Über 5 Minuten hielten die frenetischen Ovationen des närrischen Volkes an. Mit unverbrauchter Frische, Spritzigkeit und einer wohltuenden Art von Unbekümmertheit hielt das attraktive Prinzenpaar seine Antrittsrede. Dabei verpassten sie nicht, eine Lachsalve nach der anderen abzufeuern. Flossen bei der ergreifenden Zeremonie zuvor Tränen der Rührung, so waren Tränen vor Lachen bei der Antrittsrede im Publikum unübersehbar.
Sodann wurden dem Prinzenpaar von dem Vereinsvorsitzenden Helmut Hönig die närrischen Insignien verliehen, und sie wurden offiziell in ihr neues Amt eingeführt. Als erste Amtshandlung ernannten Prinzessin Teresa und Prinz Daniel Wolfgang Gröschen offiziell zu ihrem Zugmarschall und die Zofen Kerstin von Tanz und Heiterkeit, Isabel von der heilenden Hand sowie die Adjutanten Martin von Ton und Licht und Matthias von TÜV und ASU zu ihrem närrischen Gefolge. Angesichts der Androhung von Beugehaft für den Fall der Weigerung, ließ sich Bürgermeister Alois Fein schnell überreden den Schlüssel für die Gemeindekasse herauszurücken und übergab ihn mit den besten Wünschen den närrischen Regenten.

v.l.n.r.: Adjutant Martin von Ton und Licht, Hofdame Isabel von der heilenden Hand, Prinzessin Teresa I. und Prinz Daniel I. vom blau-weißen Blut, Hofdame Kerstin von Tanz und Heiterkeit, Adjutant Matthias von TÜV und ASU und Sitzungspräsident Frank Göbel
Der Sieger des Zugslogan-Wettbewerbes, Jürgen Paulus aus Dreikirchen, wurde der Prinzenorden verliehen. Der Zugslogan 2013 lautet:

Ein jeder Narr, der närrisch klug,
verpasst den Bus und nicht den Zug.

Nach den Gratulationen von Vertretern aus Kirche, Politik und insbesondere von vielen befreundeten Karnevalvereinen aus der Region versammelten sich alle Aktiven zu einem großen Finale auf der Bühne und rundeten eine faszinierende Veranstaltung adäquat ab. Hundsangen und die gesamte Region darf sich auf eine tolle Kampagne mit einem überaus sympathischen Prinzenpaar freuen.
Blau-Weiß sind die Vereinsfarben des HCV. Eltern und Großeltern von Prinz und Prinzessin waren bereits absolute Protagonisten des Hundsänger Karnevals. So hat das neue Prinzenpaar offensichtlich das blau-weiße Blut mit der Muttermilch aufgesaugt. Daher auch die Namensgebung. Prinzessin Teresa I. heißt mit bürgerlichem Namen Teresa Gröschen. Im Personalausweis von Prinz Daniel I. ist der Name Daniel Krämer vermerkt. Prinz und Prinzessin standen von Kindesbeinen an auf den Bühnen des HCV. Sie sind beide außerordentlich engagierte Vereinsmitglieder. Prinz Daniel gehört dem Vorstand an und ist so etwas wie der Frontmann der Wambachlerchen. Prinzessin Teresa I. ist aktive Tänzerin in den HCV-Balletts sowie Leiterin des Juniorinnen-Balletts des HCV.

Dank eines begeisterten Zuschauers kann jeder noch einmal den großen Moment der Inthronisierung nacherleben. Am Sonntag, den 11.11.2012 wurde folgendes Video über Youtube gepostet.


Mitteilungsblatt, Ausgabe 45/2012
Der Reiz des Geheimnisses | Hundsangen im Prinzenfieber
Die Nebelschleier, die in diesen Herbsttagen wie aus Watte bestehend sanft die Täler verhüllen, scheinen Symbolkraft auszustrahlen. Zumindest empfinden es die Menschen in Hundsangen und der näheren Umgebung so. Es gibt etwas Verborgenes. Eine Ungewissheit beschäftigt die Leute. Es ist die Frage: Wer wird in diesem Jahr zum Prinzen gekürt werden. Oder wird es überhaupt ein Prinz? Es könnte auch ein Prinzenpaar sein oder eine Prinzessin? Oder vielleicht doch ein Dreigestirn? Der Mantel der Verschwiegenheit breitet sich undurchdringlich über diese Frage. Man weiß nicht einmal genau, wer es wissen könnte. Das Geheimnis wird am 10.11.2012, 19.33 Uhr bei der Prinzenkürung gelüftet werden.
Hundsangen. Im Vierjahresrhythmus veranstaltet der Hundsänger Carneval-Verein einen Karnevalsumzug in Hundsangen. Es ist so etwas wie Vereinsgesetz, das analog zu diesem Anlass eine prinzliche Obrigkeit das Narrenvolk regiert. Die Proklamation findet jeweils zu Beginn der 5. Jahreszeit statt. Und um dieses Ereignis wird in Hundsangen ein riesen Aufriss gemacht. Während in anderen Orten bei Veranstaltungen dieser Art sich das Publikum vorwiegend aus geladenen Gästen rekrutiert ist in Hundsangen jeweils die Hütte voll. Das liegt zum einen sicher an der Qualität der Veranstaltung, aber auch an dem Reiz dieser Ungewissheit. Einer Ungewissheit, die an diesem Abend ein Ende hat.
Sitzungspräsident Frank Göbel wird ein buntes Beiprogramm moderieren. Die Wambachlerchen, das HCV-Ballett, das HCV-Juniorinnen-Ballett, ein Zwiegespräch sowie weitere Überraschungen werden in dieses Programm integriert sein.
Die Inszenierung der eigentlichen Inthronisierungszeremonie liegt einmal mehr in den Händen von Wolfgang Gröschen. „Wir haben bei den Prinzenkürungen in der Vergangenheit Maßstäbe gesetzt, die für uns Verpflichtung sind, auch in diesem Jahr eine herausragende Performance auf die Bühne zu bringen“, erfährt man von Gröschen. Bereits im April dieses Jahres wurde mit den Vorbereitungen dazu begonnen. Neue Effektgeräte und Effektmittel wurden angeschafft, ein neues Bühnenbild eigens für diese Inthronisierungsszene entworfen und gebaut. Hunderte von Arbeitsstunden wurden investiert nur für diese Zeremonie, die etwa 11 Minuten dauern wird. Für das Techniker-Team des HCV gibt es keine freien Tage mehr. Man darf gespannt sein, ob sich die Mühe gelohnt hat.
Trotz dieses außergewöhnlich umfangreichen finanziellen und arbeitsintensiven Aufwandes ist der Eintritt frei. Der Vereinsvorsitzende Helmut Hönig ereifert sich dazu tiefsinnig: „Klar hätte unser Verein angesichts dieses herausragenden Einsatzes eine finanzielle Honorierung verdient, andererseits sind wir der Auffassung, dass es das Grundrecht des närrischen Volkes sein muss die Prinzenkürung mit erleben zu dürfen, und ein Grundrecht kann nicht käuflich sein!“


Prinzessin Sandra I. und Prinz Karsten I. vom Palais de VW
Trotz dieses außergewöhnlich umfangreichen finanziellen und arbeitsintensiven Aufwandes ist der Eintritt frei. Der Vereinsvorsitzende Helmut Hönig ereifert sich dazu tiefsinnig: „Klar hätte unser Verein angesichts dieses herausragenden Einsatzes eine finanzielle Honorierung verdient, andererseits sind wir der Auffassung, dass es das Grundrecht des närrischen Volkes sein muss die Prinzenkürung mit erleben zu dürfen, und ein Grundrecht kann nicht käuflich sein!“ Es gibt aber auch Leute, die von dieser Prinzenkürung schmerzlich berührt sein werden. Prinzessin Sandra I. und Prinz Karsten I. vom Palais de VW werden als noch amtierendes Prinzenpaar abdanken müssen. Sie regierten das Hundsänger Narrenvolk in der vergangenen Karnevalsiade, also in dem erwähnten Vier-Jahres-Rhythmus. „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Uns bleibt die Erinnerung an eine tolle Zeit“, lässt sich Prinzessin Sandra vernehmen und Prinz Karsten fügt spekulativ an: „Vielleicht werden wir ja auch erneut inthronisiert!“ „Theoretisch wäre eine solche Konstellation möglich“, erfuhren wir von Helmut Hönig, „ es wäre allerdings ein Novum in der Geschichte des Hundsänger Carneval-Vereins.“ Aber auch diese Aussage bringt kein Licht in das Dickicht der Mutmaßungen. Im Gegenteil, der Nebel über dem Geheimnis der neuen prinzlichen Regentschaft wird eher dichter.
WG
Mitteilungsblatt, Ausgabe 40/2012
Wer macht mit beim Hundsänger Fastnachtsumzug?
Wer mit der Materie nicht so vertraut ist könnte zu der Ansicht kommen, ein Karnevalverein ist vorwiegend in der Fastnachtszeit aktiv. Das trifft für den Hundsänger Carnevalverein (HCV) schon lange nicht mehr zu. „Der Aschermittwoch ist bei uns gleichsam der Schlussvorhang für die verflossene Kampagne und Startschuss für die vor uns liegenden Aufgaben“, beschreibt der Vereinsvorsitzende Helmut Hönig die Situation seines Vereines. Insbesondere gilt dieser Grundsatz für das Jahr, in dem ein Fastnachtsumzug in Hundsangen stattfindet, nämlich im Vier-Jahres-Rhythmus.
So sind bereits seit Monaten Verantwortliche der Hundsänger Karnevalisten mit der Organisation des Karnevalsumzuges beschäftigt, der am Fastnachtsonntag 2013 stattfindet. Um die bestmögliche Planungssicherheit zu gewinnen, wurden bereits Einladungen an die Gruppen versandt, die in der Vergangenheit aktiv in den Hundsänger Karnevalsumzug involviert waren. Der HCV möchte sich auf diesem Wege aber auch an neue Interessenten wenden, die sich gerne an dem bevorstehenden Umzug aktiv beteiligen wollen und bittet dieses Interesse schon einmal kund zu tun. Um Missverständnisse zu vermeiden, es geht derzeit noch nicht um eine verbindliche Anmeldung. Niemand muss aktuell schon Details wissen über die Art der Beteiligung, die Anzahl von Personen, das Motiv usw. Man soll sich Zeit lassen, um Ideen zu schmieden und Lösungsmöglichkeiten erforschen, um diese Ideen auch umzusetzen. Man sollte einfach nur schon mal Bescheid geben, dass Interesse besteht.
Mitteilungsblatt, Ausgabe 29/2012
„Bierexperten“ sorgen für Spannung | Holger und Anja Noll umjubelte Sieger

Volles Haus bei der Bierprobe des HCV.
Es kam so, wie es sich die Organisatoren der 2. Närrischen Bierprobe in Hundsangen erhofft hatten. Der Hundsänger Carnevalverein HCV hatte den Ablauf des Biererkennungswettwerbs derart attraktiv gestaltet, dass der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Die vorgesehenen Plätze des Starterfeldes waren restlos besetzt. Dazu gesellte sich eine Schar von Schaulustigen, die das weitere Treiben erheitert kommentierten.
Hundsangen. So verwunderte es nicht, dass das 9-köpfige Service-Team im Köbes-Outfit unter den Klängen des Narrhallamarsches ins Rampenlicht trat und das erste Test-Bier kredenzte.
Die gute Laune der Biertester hielt diese aber nicht davon ab, mit erkennbarem Ehrgeiz und Konzentration an die Aufgaben heranzutreten.
Insgesamt mussten 9 verschiedene Biere durch menschliche Sinne identifiziert werden. Neben verschiedenen Pilssorten befanden sich u. a. auch ein helles Bockbier, ein alkoholfreies Bier und ein mexikanisches Bier, welches mit Tequila angereichert war. Das Erkennen der Biersorten war aber nur ein Teil der zu lösenden Aufgabe. Bei jeder Bierrunde wurde eine Frage gestellt, die in irgendeiner Form mit Bier in Zusammenhang stand. Für jede richtig erkannte Biersorte gab es 10 Punkte, für die richtige Lösung der 9 Fragen jeweils 5 Punkte. Die Addition aller errungenen Punkte ergab dann das Gesamtergebnis der Probanden.
Dass die Leistungsdichte der Teilnehmer stark komprimiert war, zeigte sich dann bei der Auswertung der Testbögen. Gleich mehrere Platzierungen mussten durch Stechfragen ermittelt werden, da jeweils mehrere Wettkämpfer die gleiche Punktzahl errungen hatten.
Schließlich stand Anja Noll auf dem Siegerpodest der Frauenkonkurrenz und verwies das Biertestduo Ilka Klärner und Jana Poppe auf Rang 2, Sarah Weidenfeller landete auf einem beachtlichen 3.Platz.

Stechen um Platz 1 der Herren. Michael Demmer, Holger Noll und der Moderator Wolfgang Gröschen ( stehend von links)
Bei den Männern lieferten sich Holger Noll und Michael Demmer ein atemberaubendes Kopf an Kopf Rennen. Sie erzielten im Wettkampf die gleiche Punktzahl, mehr als alle anderen Teilnehmer. Beiden war es gelungen alle 9 Biersorten zu identifizieren. Bei der notwendig gewordenen Stechfrage war dann Holger Noll bei der richtigen Beantwortung einen Tick schneller und wurde somit umjubelter Sieger der Männerkonkurrenz.

Alle Nichtplatzierten hatten den olympischen Gedanken offensichtlich verinnerlicht. Dabei sein ist alles. So wurde bis tief in die Nacht fröhlich gefeiert.
WG
Mitteilungsblatt, Ausgabe 27/2012
Hundsangen sucht den Super-Bier-Experten | Bierprobe des HCV

Chefköbes Harald Pörtner (rechts) und Köbes Christof Meudt sind gerüstet
Fast genau 10 Jahre sind vergangen, seit der Hundsänger Carnevalverein (HCV) erstmals eine Bierprobe „auf der grünen Wiese“ veranstaltete. Die Idee dazu, wie könnte es anders sein, stammte aus einer Bierlaune heraus. Was zunächst als kleine Gaudi vornehmlich unter Vereinsmitgliedern gedacht war, wurde eine öffentliche Veranstaltung mit großem Erfolg. Die Teilnehmerzahl der testfreudigen Biertrinkerinnen und Biertrinker übertraf damals die Erwartungen gewaltig.
Hundsangen. Zum einen wollte sich der HCV selbst keine Zwänge auferlegen, zum anderen wollte man den ohnehin schon straffen Hundsänger Veranstaltungskalender in den Sommermonaten nicht zusätzlich strapazieren. So dauerte es bis 2012 bis offenbar alles zusammenpasste, und so wird am 14.07.2012, um 19.11 Uhr, unter freiem Himmel neben dem Sportplatz Am Buch die zweite große Bierprobe in Hundsangen stattfinden. Bei Regen ist für Überdachung gesorgt.
„Richtigerweise müsste die Veranstaltung Bier-Marken-Identifizierungs-Wettbewerb mit integriertem Gerstensaft-Kernwissen-Quizz heißen“, merkte der Chefköbes des HCV, Harald Pörtner, schmunzelnd an, „aber solcherlei Bezeichnungen überlassen wir lieber den Politikern und Gesetzesmachern!“ Der Wettbewerb besteht nämlich aus zwei Teilen. Zum einen werden auf einem Testbogen Fragen rund um das Bier gestellt. Die richtigen Antworten werden, je nach Qualitätsanforderungen der Fragen, unterschiedlich mit Punkten bewertet und addiert. Parallel dazu werden von dem Chefköbes und seinem Team, eingerahmt in unterhaltsame Beiträge, verschiedene Biersorten in neutralen Biergläsern serviert. Die Probanden müssen sodann die richtige Biermarke erkennen und erhalten im Erfolgsfalle jeweils 10 Punkte. Aus der Addition der Punktesummen von Theorie und Praxis werden dann die Sieger bzw. die weiteren Platzierten ermittelt. Wie bei den olympischen Spielen starten Männer und Frauen separat.
Es stehen 20 Preise, 10 für Männer und 10 für Frauen, bereit.
Die Stargebühr beträgt 5,--€. Darin inbegriffen ist die Verköstigung der Testbiersorten sowie Imbisse während des Wettbewerbes. „Darüber hinaus hat der HCV sein Proviantlager so gefüllt, so dass Sieger und Platzierten aber auch alle anderen Teilnehmer auch nach Wettkampfende tüchtig feiern können “, fügt Harald Pörtner an.
Der Chefköbes ist als gelernter Bierbrauer und leidenschaftlicher Genießer der Braukunstprodukte der Bierexperte schlechthin. So doziert er fachmännisch: „Zur Erkennung der Biersorte muss man alle Sinne benutzen“, um sich sodann profan daran zu erinnern, dass bei der letzten Open-Air- Bierprobe die vermeintlichen Experten im Teilnehmerfeld unter „ferner liefen“ registriert wurden. Die Wein-, Tee- und Milchtrinker sind also keineswegs chancenlos.
WG
Mitteilungsblatt, Ausgabe 26/2012
Der Zug wird angeschoben | Hundsänger Karnevalsumzug in Vorbereitung
Der Zugmarschall Wolfgang Gröschen mit seinen Zugausschuss-Mitgliedern Harald Pörtner, Hans Brod, Manfred Krämer, Peter Althausen
„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, konstatierten die Mitglieder des Hundsänger Carnevalvereins (HCV). Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung zum Abschluss der Kampagne 2012, wurde der Fokus sofort auf die Kampagne 2013gerichtet und Wolfgang Gröschen mit der Organisation des Karnevalsumzuges 2013 beauftragt. In Hundsangen findet bekanntlich im Vierjahresrhythmus, jeweils am Fastnachtsonntag, ein Umzug statt.
Hundsangen. Es konstituierte sich sodann am 02.04.2012 ein sieben köpfiger Zugausschuss, ausnahmslos aus erfahrenen Vereinsmitgliedern bestehend, die es verstehen, zu zupacken. „Qualität vor Quantität“ lautet die Titelzeile, die sich der Ausschuss über ihr Arbeitsprogramm setzte. Einmal mehr die Attraktivität der jeweiligen Zugnummern zu steigen ist das ehrgeizige Ziel der Organisatoren. „Wir wollen keine Dachlattenkarawane, sondern etwas auf die Beine stellen, was bei den Zuschauern ein ‚Wow-Erlebnis‘ erzeugt“, definiert Wolfgang Göschen die Vorstellungen seines Teams näher. Kreativität und Leistungswille scheinen vorhanden zu sein. „Unser Ideencontainer ist bereits prall gefüllt, keine visionäre Vorstellung ist zunächst tabu, selektieren können wir später“, ereifert sich der HCV-Stratege.
Die Ausgestaltung des eigentlichen Karnevalszuges ist aber nur ein Teil des Arbeitsfeldes. Noch umfangreicher ist die Bewältigung des administrativen Aufgabenbereiches. Seitenlang ist das Stichpunkteverzeichnis der aktuellen Checkliste des Komitees. Viele Punkte sind bereits abgearbeitet und in trockenen Tüchern. Behördliche Genehmigungen, Verkehrsregelungsmaßnahmen, Absperrungen, Umleitungsbeschilderungen, Sicherungsdienste, Notfalldienste, Toilettenwagen, Kommentatorenbühnen, Straßenreinigung, After-Zug-Party sind nur ein paar Stichpunkte, die den Umfang der Maßnahmen andeuten.
Karnevalsumzüge in der Größenordnung, wie sie der HCV in der Vergangenheit durchführte und für das kommende Jahr plant, finden üblicherweise in größeren Kommunen statt mit einem Verwaltungsapparat und einem Bauhof. Die Hundsänger Karnevalisten müssen schon selbst alles organisieren, durchführen und auch finanzieren. Sie sind aber weit davon entfernt, diesen Zustand zu beklagen. „Jammern ist die Bremse jeder Weiterentwicklung“, meint dazu Wolfgang Gröschen. Der Fokus ist voll auf die kommende Kampagne gerichtet. Und weiter merkt der Ausschussvorsitzende vieldeutig an: „Es ist die Bündelung aller Kräfte erforderlich, um einen Koloss von einem Zug anzuschieben. Wenn er aber einmal auf seinem Gleis ins Rollen gekommen ist, kann ihn keiner mehr aufhalten“.
WG
Mitteilungsblatt, Ausgabe 13/2012
Jahreshauptversammlung des HCV wählt Wolfgang Gröschen zum Zugmarschall

Die Narren des Hundsänger Carnevalvereins (HCV) haben ein ereignisreiches Jahr hinter sich und haben dabei ihren Blick schon wieder nach vorne gerichtet. So stand die diesjährige Jahreshauptversammlung ganz im Zeichen des im nächsten Jahr bevorstehenden Karnevalsumzugs.
Auf breites Interesse stieß die diesjährige
Jahreshauptversammlung des HCV
Hundsangen. Hinter dem Hundsänger Carnevalverein (HCV) liegt ein ereignisreiches und besonders anstrengendes Jahr. Das wurde aus den Jahresberichten des Vorstandes auf der Jahreshautversammlung am 23.03. mehr als deutlich, galt es doch in diesem Jahr für die Mitglieder die Doppelbelastung aus den Veranstaltungen der laufenden Kampagne und die Errichtung der neuen Zeughalle, welche im Mai vergangenen Jahres offiziell eingeweiht wurde, zu stemmen. so war es ein Herzensanliegen des 1. Vorsitzenden, Helmut Hönig, vor den rund 50 stimmberechtigten Mitgliedern im Foyer der Ollmerschhalle, diesen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Leistungsbereitschaft im vergangenen Jahr zu danken.
So freute sich auch Sitzungspräsident Frank Göbel, das die drei ausverkauften Galakappensitzungen, wie auch die Kinderkappensitzung in diesem Jahr wieder auf hohem Niveau standen. Insbesondere freute es ihn, dass in den einzelnen Gruppen, bei den Senioren, wie auch bei den Kindern, viele kreative Köpfe als Ideengeber für ein gutes Programm beteiligten. Dies machte Göbel mit als Ursache dafür aus, dass trotz des rückläufigen Interesses an Karnevalssitzungen im Umland, der HCV auch in diesem Jahr wieder eine große Nachfrage an Eintrittskarten verzeichnen und alle Kappensitzungen vor einem mehr als ausverkauften Haus vollziehen konnte.
In seinem detaillierten und mit Fotos der Kampagne untermalten Jahresbericht ging Schriftführer Manuel Malm dabei auf die vielen Veranstaltungen ein, die eben den Kappensitzungen auf dem Programm standen. Besonders erfreut zeigte sich Malm, dass neben den vielen erfolgreich absolvierten vereinsinternen Veranstaltungen, wie Schlachtfest, Vatertagswanderung, Vereinsausflug und Familienaben sowie den zusätzlichen öffentlichen Veranstaltungen wie der Halleneinweihung und Bärenfest gerade die beiden neuen Termine mit der "Bis(s) zum Ende der Nacht-Party" am Fastnachtfreitag und der "Speck & Eier-Polonaise" am Rosenmontag sehr gut von den Besuchern angenommen wurden. So wird man nach der erfolgreichen Premiere auch in den Folgejahren an diesen Terminen festhalten wollen.
Auch der Kassenbericht von Kassierer Heinz-Peter Weidenfeller fiel zur Zufriedenheit der Versammlung aus. Gerade da man die Zeughalle innerhalb des geplanten Budgets und ohne die Aufnahme von Fremdmitteln realisieren konnte, sieht sich der Verein auch finanziell für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Die ordentliche Kassenprüfung wurde Weidenfeller daher auch von den beiden Kassenprüfern Otto Merfels und Theo Krämer bestätigt. Da bei der anschließenden Aussprache die Arbeit des Vorstands im vergangenen Jahr durchweg gelobt wurde, war es daher wenig verwunderlich, dass dieser im Anschluss von der Versammlung entlastet und alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt wurden.
Unter der Leitung von Bürgermeister Alois Fein wurden bei den Vorstandswahlen in ihren Ämtern bestätigt: Helmut Hönig (1. Vorsitzender), Wolfgang Gröschen (2. Vorsitzender), Frank Göbel (Sitzungspräsident), Manuel Malm (Schriftführer), Heinz Peter Weidenfeller (1. Kassierer), Daniel Krämer (2. Kassierer), Rüdiger Ginko (1. Zeugwart), Wendelin Hennrich (2. Zeugwart), Heinz Duchscherer (1. Beisitzer), Dominik Eichmann (2. Beisitzer). Zu Kassenprüfern wurden Nadja Kremer, Heinz Göbel und Herbert Böcher gewählt.
Ein breites Thema bei dieser Versammlung nahm natürlich der in 2013 stattfindende Karnevalsumzug in Hundsangen ein. Dieses alle vier Jahre am Fastnachtsonntag stattfindende Event hat sich in den letzten Jahrzehnten einen herausragenden Ruf in der Region erarbeitet und lockte bei den letzten Umzügen rund 20.000 Besucher in das Westerwalddorf. Keine Frage, dass eine solche Großveranstaltung umfangreicher Vorbereitung bedarf. So wurde auch in diesem Jahr, wie schon in den Jahren zuvor, ein Zugausschuss mit dieser Aufgabe vertraut. Diesem Zugausschuss steht als Hauptverantwortlicher ein Zugmarschall vor. mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe wurde Wolfgang Gröschen, der in Personalunion auch als 2. Vorsitzender des Vereins fungiert, vertraut. Als weitere Mitglieder gehören dem Zugausschuss an: Hans-Peter Althausen, Manfred Krämer, Hansi Brod, Christof Meudt, Harald Pörtner und Wendelin Hennrich.
Vor dem Zugausschuss liegt in den nächsten Monaten nun viel Arbeit. Mit dem Bau der neuen Zeughalle, in welcher nun alle Umzugswagen des Vereins ganzjährig gebaut werden können, hat sich der HCV nun für den Wagenbau gute Voraussetzungen geschaffen. So freut man sich in Hundsangen auf den Karnevalsumzug und will 2013 noch einmal einen "oben drauf setzen."
In diesem Jahr will der HCV zudem noch eine Bierprobe veranstalten. Diese wird am 14. Juli diesen Jahres vor der neuen Zeughalle am Sportplatz stattfinden.
Weitergehende Informationen zur Jahreshauptversammlung, sowie die Termine der kommenden Kampagne hat der HCV auf seiner Internetpräsenz unter www.hcv-hundsangen.de bereitgestellt.
Der HCV-Vorstand (von links:) Heinz Duchscherer, Manuel Malm, Zugmarschall Wolfgang Gröschen, Frank Göbel, Helmut Hönig, Daniel Krämer, Wendelin Hennrich, Heinz-Peter Weidenfeller, Rüdiger Ginko, es fehlt: Dominik Eichmann (Foto: Malm)
 
G II – Gipfeltreffen der Spitzen von HCV und LCV
Nicht nur in der fünften Jahreszeit sind die Carnevalvereine von Langendernbach und Hundsangen aktiv. Nein auch während des Jahres läuft die eine oder andere Aktivität mit Spaßfaktor. So treffen sich seit 2006 jährlich die Elferräte in der „Sauregurkenzeit“ um ihre Freundschaft zu festigen. Im Wechsel waren in diesem Jahr wir Hundsänger dran.
In der Bäckerei Quirmbach traten die hohen Herren der beiden Carnevalvereine gegeneinander an. Es galt wer von beiden Teams die schönste Torte backen konnte. Unter der Oberaufsicht von Hubert Quirmbach machten sich die unerfahrenen Bäcker daran die schönste Torte zu zaubern. Langendernbach versuchte es gar mit zwei Exemplaren. Einmal wurde die Europameisterschaft thematisiert in dem das Ergebnis des Spieles Griechenland - Deutschland herhalten musste. Zum andern gab es eine neue Kreation einer Fürst-Pückler-Torte. Die Hundsänger versuchten es mit einer großen Narrenkappe, die sie mit reichhaltigen Verzierungen schmückten.
Voller Konzentration arbeitet das Team
vom HCV Christof Meudt, Torsten Ludwig
und Harald Pörtner (v. l.) an ihrer Torte.
Doch das nützte alles nichts, denn die unabhängige Jury mit Katja Becker, Susanne Herborn und Petra Giese, gab den Zuschlag an die Hessen, die damit den ersten Preis errangen.
Der Intellekt der hohen Räte wurde im anschließenden Backquiz gefordert. Da musste man erraten, welches Hobby der Hundsänger Liebensbäcker hat, oder ob die Prinzregententorte nach „Prinz Karsten vom Palais de VW“, oder nach „Prinzregent Luitpold von Bayern“ benannt wurde. Hier hielten sich die beiden Teams die Waage und wurden mit wertvollen Medaillen von den Jurymitgliedern ausgezeichnet. Nach dieser Disziplin ging es zum Zeughaus des HCV, wo der Wettbewerb in den sportlichen Disziplinen Bosseln, einem russischen Bierroulett, einer Bierdeckelrallye und einem besonderen T-Shirt-Spiel fortgesetzt wurden. Natürlich kamen hier die kulinarischen Freuden nicht zu kurz und auch der Durst wurde gestillt. Alles in allem eine mehr als gelungene Veranstaltung die allen Teilnehmern viel Freude bereitet hatte und die Freundschaft zwischen den beiden Spaßvereinen wieder gefestigt hat.
Die Elferräte von Langendernbach und Hundsangen trafen sich in der Bäckerei Quirmbach zum fairen Wettstreit.
Bäckermeister Hubert Quirmbach (1. v.r. Reihe 1) beaufsichtigte die beiden Teams bei ihren kreativen Arbeiten.
So saß man noch einige Stunden gemeinsam beisammen und feierte bis in die frühen Morgenstunden. Und wer weiss, vielleicht war auch ein zukünftiger Prinz unter den "Bäckerbuben" der sich am frühen Morgen torkelnd vom Zeughaus aufmachte, um zu seiner in Orpheus Armen schlummernden "Eventuell-Prinzessin" zu begeben... Doch dies ist eine ganz andere Geschichte, welche am 10.11.2012 in der Ollmerschhalle -mit der großen Prinzenkürung- ihren Höhepunkt finden wird.
Text und Foto's DE..
Speck und Eier und Ramba Zamba | Hundsänger Straßenpolonaise ein voller Erfolg!
Es sollte eine Alternative sein zu den bereits bestehenden Fastnachtsveranstaltungen in Hundsangen. Tradition und Ursprünglichkeit sollte der Charakterzug der ersten Hundsänger Speck- und- Eier-Polonaise sein. Improvisation statt Perfektion. So hatten es sich die Protagonisten des Hundsänger Carnevalvereines (HCV) vorgestellt, in der Hoffnung, für diese Art des Karnevals eine gewisse Zielgruppe gewinnen zu können .
Was dann am Rosenmontag um 14.11 Uhr am Bärenbrunnen geschah, übertraf die kühnsten Erwartungen. Über 500 kostümierte und gut gelaunte Narren aller Altersstufen hatten sich eingefunden. Vom 2 Wochen (!) alten Baby im Kinderwagen bis zum 75jährigen Opa. „Jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten“, schallte es laut aus den Lautsprecherwagen, und der Schlagertitel schien synonym dafür zu stehen, was sich danach abspielte. Die sicherlich größte Polonaise, die jemals auf Hundsänger Boden stattfand, setzte sich in Bewegung.
Mehrere Zugteilnehmer hatten ein Musikinstrument dabei und quetschten Karnevalsschlager aus ihnen heraus. Kinder, aber auch sonstige Junggebliebene, klingelten begleitend an den Haustüren mit dem alten Spruch: „Speck und Eier, mei Mamme es geier!“ Überall zeigte man sich spendabel und man musste fast befürchten, dass der Eierwagen, der von einem Einachserfahrzeug gezogen wurde, die Naturalien gar nicht alle fassen konnte. Die Stimmung wurde immer besser, je länger der Zug durch die Hundsänger Gassen andauerte. Immer mehr Menschen reihten sich in den bunten Lindwurm ein.
Und als dann das Endziel, die Ollmerschhalle, nach knapp 2 Stunden erreicht wurde, war der Hundsänger Narrentempel proppenvoll. Hier fand dann die Beute des Umzuges in Form von sage und schreibe 1421 Eiern und 48,745 kg Speck den Weg in heiße Pfannen, um schließlich die hungrigen Mägen zu füllen. Wer jetzt damit rechnete, dass man mit vollen Magen müde wird, der kennt die Hundsänger Feierbiester nicht. Die Polonaise fand sozusagen indoor seine Fortsetzung. Es wurde getanzt, gelacht, gesungen. Niemand hatte Lust nach Hause zu gehen.
Hatte man beim HCV bei den Vorplanungen noch damit kalkuliert, dass sich die Veranstaltung in der Abenddämmerung langsam auflöst, so musste man feststellen, dass das Ende des Events der Morgendämmerung sehr nahe kam. Der nicht erwartete Andrang hatte zur Folge, dass die Lkws des Bierlieferanten zu ungewöhnlicher Stunde noch einmal anrücken mussten.
Beim HCV konnte man resümieren, dass die vorsichtige Prognose, mit dieser neuen Veranstaltungsart eine „gewisse Zielgruppe“ zu erreichen weit übertroffen wurde. Vielmehr traf die Speck- und Eier Polonaise die Hundsänger mitten ins Herz. Da nimmt man es gern in Kauf, dass sich nach dem opulenten Eierkonsum der Cholesterinspiegel bei den Hundsängern vorübergehend erhöht haben könnte. Andererseits sagt man den Eiern auch gewisse magische Kräfte nach. Wer weiß, vielleicht wirkt sich der diesjährige Rosenmontag positiv auf die Geburtenrate aus. Der alte Fastnachtshit: Am Rosenmontag bin ich geboren, müsste dann nur geringfügig umgeschrieben werden. WG
Mitteilungsblatt, Ausgabe 07/2012
Kinder- und Jugendkappensitzung in Hundsangen

In das karnevalistische warm-up der Band „Night Kings“ mischte sich in der Ollmerschhalle zunächst noch etwas jugendliches Stimmengewirr und ein paar Knaller aus den Pulverblättchen-Pistolen. Als dann aber der Elferrat der Kinder-und Jugendsitzung beim HCV mit großem Getöse in den proppenvollen Narrentempel einzog, galt die Konzentration nur noch dem närrischen Programm. Angeführt von den beiden impulsiven Sitzungspräsidentinnen Leonie Aßmann und Mona Voit gab es bei den jungen Aktiven kein Halten mehr. Nachdem die beiden Power-Amazonen ihren gemischten Elferrat vorgestellt hatten, konnten sie auch schon den ersten Programmpunkt ansagen. 20 Mädchen im Alter von 6 – 8 Jahren in Eisbären- und Eskimokostümen zeigten den Tanz „Leben am Nordpol“. Trotz des eher frostigen Titels wurde bei diesem Tanz jedem warm ums Herz.

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Einfach goldig! Sibylle Weidenfeller und Steffi Göbel hatten den Tanz kreiert.
Und dann ganz hoher Besuch. Keine geringer als die Prinzessin des Dreierbundzuges, ihre Lieblichkeit Prinzessin Deborah I. machte ihre Aufwartung im Hundsänger Narrodrom.
Eine weitere blaublütiger Delegation schloss sich an. Aus Weroth war das Kinderprinzenpaar Prinzessin Isabeau vom Mühlenbunker und Prinz Anastasius vom Feld- und Wiesenschloss angereist, um sich von dem Hundsänger Narrenvolk huldigen zu lassen.
Die Bütt ist das Arbeitsgerät des 10jährigen Elias Borchert. Trotz seiner Jugend er allein und ohne jegliche personelle Verstärkung erzählte in seinem Reimvortrag von seiner sportlichen Oma. Die Missgeschicke, die der Oma bei ihrer Körperertüchtigung unterliefen, führten zu großen Lachern.
Seine Extraklasse zeigte einmal mehr das HCV Juniorinnenballett, das ihre Perfektion bereits bei mehreren Veranstaltungen zuvor, unter anderem auch bei den Gala- Kappensitzungen des HCV, unter Beweis stellen konnte. Hier erkannte man deutlich die Handschrift ihrer Choreografinnen Teresa Gröschen und Annkathrin Tilch.
Dann wurde das Bühnenlicht gedämpft, die Atmosphäre wurde nebulöser und der Jingle eines TV-Krimis wurde eingespielt. Tatort: Hundsangen, Erich-Kästner-Schule. Aus dem Tresor wurde von Ganoven die Straßenmalkreide geraubt. Eine verruchte Tat. Aber kein Problem. Eine Sondereinheit der Polizei löste den Fall und macht die Täter dingfest. Der köstliche Sketsch wurde von Kerstin Eichmann und Simone Löw inszeniert.
„Nach hinten, nach vorn, hoppsa!“ Das Bobfahrerlied stand als nächstes auf dem Programm. Unter den Klängen des Stimmungsreißers wurde von den Kindern eine „trockene Bobfahrt“ vorgeführt.
Wie einst Oscar in der Sesamstraße lugten zwei Köpfe rhythmisch zur Musik aus grünen Mülltonnen. Wer zunächst dachte: Alles schon mal dagewesen, sah sich getäuscht. Sehr schnell wurden die Mülltonnen zu Sportgeräten umfunktioniert und reihenweise wirbelten die jungen Darsteller akrobatisch im Salto über diese hinweg. Schließlich endete die sportliche Übung mit einem Sprung vom Trampolin in die geöffnete Mülltonne. Bei diesen Klamauk-Turnübungen blieb kein Auge trocken. Silke Aßman und Heike Florian war es gelungen, diese jungen Wilden für diesen Auftritt zähmbar zu machen.
Dass auch 8 – 12jährige Mädchen schon recht professionell einen Showtanz zeigen können wurde
bei dem nächsten Programmpunkt bewiesen. Lisa Jacobi hatte eine tolle Choreografie erarbeitet
und den Tanz mit den Mädchen einstudiert. Das war richtig Klasse.
Dann wurde es wieder mysteriös auf der Bühne. Drei Vampire hingen mit dem Kopf nach unten an einer Stange. Bei der sich anschließenden Unterhaltung der drei blutrünstigen Gesellen wurde der ganze Stress des Vampirlebens dargelegt. „Nur noch Billigware. Man liegt in ungehobelten Särgen nach dem Werbeslogan: Lebst du noch oder hast du schon einen Splitter im Hintern!“ Ein köstlicher Sketch aus der Feder von Frank Göbel, der von Niclas Löw, Nico Weidenfeller und Yannik Göbel mit tollem schauspielerischem Geschick vorgeführt wurde.
Absolut professionell zeigten sich die Interpreten/innen der Playback-Show. Text- und bewegungssicher wie die Originale schwebten sie über die Bühne. Von „Pitbull“ über Ami Mc Donald und Juli bis hin zu Jessy J. war alles vertreten.
Als dann alle 70 aktiven Kinder und Jugendlichen mit den 20 Betreuerinnen und Betreuern zum Finale noch einmal die Bühne stürmten und unter einem Funkenregen Mona Voit und Annkathrin Pörtner den HCV-Kultsong „Blau weiße Sterne stehn!“ anstimmten, da sangen alle emotionalisiert mit.

 

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