Pressemitteilungen
Der HCV sagt Danke
Es war ein gigantischer Event, der Karnevalsumzug am Fastnachtsonntag in Hundsangen. Alle Zugteilnehmer hatten sich enorm große Mühe gegeben und präsentierten sich in prächtigen Kostümen und überraschten mit tollen Motivwagen. Gemeinsam mit den Zuschauern wurde ein fröhliches Fest gefeiert. Über 25.000 Menschen feierten ausgelassen und friedlich.
So friedlich, dass das DRK einen ausgesprochen ruhigen Tag verlebte und die Polizeiinspektion Montabaur keinen einzigen Einsatz verbuchte. Diese Feststellung ist fast genauso spektakulär wie das Ereignis selbst. Es zeigt, dass der Menschenschlag in der hiesigen Region es herzhaft zu feiern versteht und dabei ohne Gewalt und andere Übergriffe auskommen kann. Das sollte uns alle stolz machen. Der Hundsänger Carnevalverein (HCV) als Veranstalter dankt allen Zugteilnehmern und auch seinem fantastischen Publikum ganz herzlich. Ihr wart einfach klasse!

Einer solchen Veranstaltung geht immer ein gewaltiger organisatorischer Kraftakt voraus, den der HCV zu stemmen hatte. Aber immer wenn externe Hilfe gebraucht wurde, fand man offene Ohren und eine unkomplizierte Hilfsbereitschaft. So möchte sich der HCV auf diesem Wege auch bei allen Helfern, Sponsoren und Behörden bedanken.

Einen besonderen Dank verdienen sich die Mitarbeiter des DRK Westerwald und vor allem die Freiwilligen Feuerwehren aus Hundsangen, Dreikirchen, Weroth und Wallmerod, die mit ihrem profihaften Einsatz dafür sorgten, dass die Veranstaltung so reibungslos funktionierte.

Nicht zuletzt die Anwohner der Zugverlaufstrecke haben durch herrliche Dekorationen der Häuser und Vorgärten einen Willkommensgruß an alle Gäste gerichtet und für ein großartiges Ambiente gesorgt. Restmüll in Vorgärten und in Nebenstraßen wurde ohne jeden Anflug von Wehklagen entfernt. Das war schon so etwas wie Überzeugungsarbeit, die von den Anwohnern verrichtet worden. Dafür auch euch allen, ein ganz dickes Dankeschön.

Karnevalsumzug der Superlative
Wenn einem etwas an der Hundsänger Fastnacht gelangweilt vorkommt, dann ist es die immer wieder benutzte Feststellung: Es war einmal mehr proppenvoll! Über 25.000 Zuschauer säumten die Straßen und jubelten den 2000 Zugteilnehmern begeistert zu. Nicht nur die gigantische Zuglänge von über 2,5 km beindruckte, sondern vor allem die bunte Vielfalt und die überragende Attraktivität begeistertent.
Man könnte schon meinen, die Perfektion der Organisatoren des Hundsänger Karnevalsumzuges geht soweit, dass sie auch auf die Wetterlage Einfluss nehmen können. Entgegen der Prognosen der Meteorologen startete am Fastnachtsonntag die närrische Karawane um 14.11 Uhr bei heiterem Himmel und bei frühlingshaften Temperaturen. Wie ein bunter Lava-Strom schwappten die 96 Zugnummern durch die Straßen des Westerwaldortes. Mit der Maßnahme, die Zugverlaufstrecke in diesem Jahr zu verkürzen, hatte der Zugausschuss ein überaus glückliches Händchen gezeigt. Der Zug bewegte sich vom Start weg bis hin ins Ziel durch von Menschenmassen gesäumte Straßen. Die 1,75 km lange Strecke mutierte zur Partymeile. Der Funke der Begeisterung sprang sehr schnell auf die Zuschauer über. Sie hüpften, sangen, tanzten. Ein Tonnen schwerer Süßigkeitsregen ergoss sich über sie.
Hans-Peter Althausen und Friedhelm Meudt sorgten auf der Kommentatoren-Bühne in der Mittelstraße für beste Stimmung. Zugmarschall Klaus Hannappel, alias Zenturio Clausius Carnevale, startete mit einem römischen Streitwagen, gefolgt von einem selbstfahrenden Mottowagen in Form eines Zeppelins mit der Aufschrift des Zugmotto’s. Fußgruppen mit originellen Kostümen sowie fantastische Motivwagen schlossen sich an. Insbesondere die Gruppe International mit ihrem Düsen betriebenen Fantasieschiff und im Steampunk-Look gekleidet waren eine Augenweide. Der Hundsänger Elferrat mit ihrem Jet Airforce 11, stand da kaum nach. Von ähnlicher Attraktivität war der überdimensionale BMW-Carbrio Oldie der Gipfelstürmer, der Motivwagen der Wambachlerchen und die Starwars-Krieger der pisdi produktion. Eingerahmt von den Fußgruppen Carree („Der Teufel trägt Prada“), den Blue Sticks in Mozart-Kostümen, dem HCV-Ballett in fantasievoller Wikinger Ausstattung sowie den Gardeballetts stellte der veranstaltende Hundsänger Carnevalverein mit insgesamt 15 Zugnummern das größte Kontingent. Mit acht Zugnummern war der Langendernbacher Carnevalverein vertreten, darunter die fantastischen Bordies. Der Hundsänger Sportverein präsentierte sich mit rund 100 Eskimos - eine imposante Fußgruppe. Herausragend zeigten sich die Hundsänger „Pflastertröpfchen – Bärenauslese“, die als Weinreben verkleidet waren. Mit Malme-Party hatte sich der Kultur- und Freizeitverein Malmeneich das Thema Mallorca originell zu Eigen gemacht. Herrlich anzusehen waren die vielen Elferratswagen aus Wallmerod, Irmtraud, Langendernbach, Hadamar, Niederhadamar, Elz, Staffel, Limburg und Westerburg. Die Eskimos aus Dreikirchen, die Wilsenröther Gickel und all die vielen anderen Gruppen zeigten sich von ihrer prächtigen Seite.
Über allem thronte als prunkvoller Schlusspunkt eines unvergesslichen Umzuges ihre Lieblichkeit, Prinzessin Nadja I. vom Löher Jagschloss mit ihrem Hofstaat. Wie könnte es anders sein, handelte es sich bei ihrem Motivwagen um ein Jagdschloss. Erst 40 Minuten, nachdem Zugmarschall Klaus Hannappel das Endziel am Freibad in Hundsangen erreicht hatte, startete das Schlussfahrzeug ihrer Lieblichkeit im Industriegebiet. Nach zweieinhalb Stunden endete an der Ollmersch-Halle ihre rauschende Triumpf Fahrt durch die Straßen von Hundsangen. Vorläufiges Ende einer kolossalen Ereignisses. 30 000 Menschen feierten gemeinsam ein gewaltiges Fastnachtsfest. Fröhlich, ausgelassen, friedlich. Getreu dem Zugmotto: Hier bin ich Narr, hier darf ich’s sein. Welch ein Tag!
Über 25.000 Narren säumen die Straßen von Hundsangen und feiern ein grandioses Fastnachtsfest.
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Der Zugausschuss informiert
Am 26.02.2017, 14.11 Uhr, startet in Hundsangen der Karnevalsumzug des Hundsänger Carnevalvereines (HCV). Der Umzug umfasst (neuester Stand) 64 Fußgruppen und 45 Festwagen, die der HCV in 96 Zugnummern registriert hat. Über 2000 Teilnehmer werden mitwirken. Hundsangen fiebert diesem Ereignis entgegen. Der Zugausschuss des HCV wendet sich mit wichtigen Informationen an die Öffentlichkeit..
Die Zugaufstellung wird im Industriegebiet Hundsangen sein. Der Zug verläuft von dort über die Hauptstr. (B 8), Gerstgarten, Kirchstraße, Mittelstraße, Grabenstraße, Güntherstraße. Die Zugauflösung erfolgt auf der Verlängerung der Güntherstraße und rund um das Freibad Hundsangen.
In der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr sind alle Zufahrten nach Hundsangen gesperrt. Es ist in dieser Zeit nicht mehr möglich, nach Hundsangen hinein zu fahren. Der Straßenverkehr der B 8 wird umgeleitet. Aus Richtung Elz führt die Umleitungsstrecke über Hadamar, Hadamar-Niederzeuzheim, Dornburg-Thalheim. Aus Richtung Wallmerod verläuft die Umleitungsstrecke in umgekehrter Richtung. Für die gesamte Zugverlaufstrecke besteht ab 09.00 Uhr absolutes Halteverbot. Die Zugaufstellungsstrecke und die Zugauflösungsstrecke sind in die Halteverbotszone mitinvolviert. Fahrzeugführer, die nachts ihr Fahrzeug in diesem Bereich abgestellt haben, sollten daran denken, ihr Fahrzeug rechtzeitig zu entfernen. Sollten nach 09.00 Uhr noch Fahrzeuge in der Halteverbotszone stehen, müssten diese kostenpflichtig abgeschleppt werden.
Es wird mit einem großen Zuschaueraufkommen gerechnet. Der Veranstalter rät solchen Gästen, die in unmittelbaren Nachbardörfern wohnen, nach Möglichkeit zu Fuß nach Hundsangen zu kommen. Parkplätze stehen zur Verfügung am Hundsänger Sportplatz, auf dem Gelände der Fa. Fischer sowie um dieses Gelände herum, am Hundsänger Freibad, am Übungsgelände des Hundesvereins (Richtung Hadamar) und am Friedhof. Diese werden durch entsprechende Verkehrszeichen gekennzeichnet sein. Der Parkplatz auf dem Kirmesplatz wird freigehalten für anfahrende Busse. Auf befestigten Feldwegen rund um Hundsangen sollten sich zusätzliche Parkmöglichkeiten finden. Es ist darauf zu achten, dass Rettungsfahrzeuge jederzeit durchfahren können.
Die Vollsperrungen werden von Mitgliedern von Freiwilligen Feuerwehren gesichert. Es wird gebeten, ihren Anweisungen Folge zu leisten. Die gesamte Verkehrseinrichtung erfolgte auf Anordnung der zuständigen Kreisverwaltung. Weder der Veranstalter noch deren Helfer haben die Befugnis, Änderungen vorzunehmen. Das DRK ist mit 10 Einsatzkräften sowie
1 RTW und einem Notarztwagen präsent und ist erreichbar unter der Notrufnr. 112.
Es stehen vier öffentliche Toiletten zur Verfügung, die im Zugverlaufsplan eingezeichnet sind. Die Toilette der Gaststätte „Bärenschänke“ kann von außen durch den Hofbereich betreten werden.
Erfahrungsgemäß drängen sich viele Zuschauer im Bereich der B 8. Der Veranstalter rät, auch die Bereiche Mittelstraße und Grabenstraße stärker zu frequentieren. Dort befindet sich die Kommentatoren Bühne. Zwei einschlägige Karnevallisten werden schon für gute Laune sorgen, bevor die Zugspitze in diesen Bereich einfährt. Hier ist auch für ausreichend flüssige und feste Nahrung gesorgt.
Der HCV wünscht allen Teilnehmern und allen Gästen einen unvergesslichen Fastnachtsonntag, der dann bei der anschließenden After-Zug-Party gebührend gefeiert werden sollte.

Hundsänger Karnevalsumzug strahlt hell voraus
Über 2000 Zugteilnehmer, 63 Fußgruppen, 44 Festwagen
Drei fantastische Kappensitzungen vor über 1200 begeisterten Gästen sind bereits Geschichte. Kappensitzungen, die Maßstäbe setzten für Veranstaltungen dieser Art. Aber für die Karnevalisten des Hundsänger Carnevalvereins (HCV) gibt es keine Verschnaufpause. Kaum waren die Funken der Pyroanlage bei dem Finale verglüht, da wurde schon wieder der Blick nach vorn gerichtet. Noch zwei weitere Großveranstaltungen hat man vor der Brust. Insbesondere der Karnevalsumzug am Fastnachtsonntag scheint nach dem derzeitigen Stand der Dinge das ultimative Fastnachtsereignis in der Region zu werden.
Nachdem die Frist zur Zuganmeldung mittlerweile verstrichen ist, hat man einen recht klaren Blick auf das, was man am Fastnachtsonntag in Hundsangen erwarten kann. Der Umzug wird um 14.11 Uhr starten. Aufstellung der Zugteilnehmer ist das Industriegebiet. Der Zugverlauf führt über die B 8, biegt links ab in die Straße Gerstgarten, biegt von dort links ab in die Kirchstraße, führt im weiteren Verlauf über die Mittelstraße, die Grabenstraße und die Güntherstraße. In der verlängerten Güntherstraße und der Strecke um das Freibad Hundsangen löst sich sodann der Zug auf.
Der Zug wird angeführt von Zugmarschall Klaus Hannappel, alias „Zenturio Clausius Carnevalis“ mit einem Pferdegespann vor einem römischen Streitwagen. Ihre Lieblichkeit, Prinzessin Nadja I. vom Löher Jagdschloss und ihr Hofstaat werden mit dem Prinzenwagen den Abschluss des Umzuges bilden. „Zwei grandiose Zugnummern, die das Sandwich bilden für ein Karnevalsspektakel, das es in dieser Attraktivität, Qualität und Vielfalt hier noch nicht gegeben hat“, ist Zugausschussmitglied Wolfgang Gröschen fest überzeugt. Denn: An dem Umzug werden über 2000 Menschen (etwa so viel wie Hundsangen Einwohner hat) teilnehmen. 63 Fußgruppen, darunter zehn Musikgruppen, sowie 44 Karnevalswagen, die der HCV in 94 Zugnummern zusammengefasst hat, werden sich durch die Straßen des Westerwaldortes schlängeln.
Der Veranstalter, der Hundsänger Carnevalverein (HCV), stellt mit sage und schreibe elf Karnevalswagen, sechs Fußgruppen und 190 Teilnehmern, die er in 14 Zugnummern erfasst hat, das absolut größte Kontingent. Fünf der elf Karnevalswagen des HCV sind auf Tiefladern aufgebaut, die aufgrund ihrer kolossalen Ausstrahlung und künstlerischen Klasse die Bezeichnung „Prunkwagen“ mehr als verdienen. Erstmals befindet sich auch ein selbstfahrender Motivwagen darunter.
Hohes Qualitätsniveau und große numerische Präsenz waren ausschlaggebend bei dem Engagement der Musikgruppen. Es wurde dabei auf eine Vielfalt der Gruppen geachtet. U.a. werden zwei Samba-Gruppen und zwei Guggemusik-Ensembles aktiv sein. Die 40 Guggemusiker aus Wuchzenhofen im Allgäu haben mit 450 km den weitesten Anreiseweg. Sie sind bereits zum 5. Mal bei einem Karnevalsumzug in Hundsangen dabei. Eine urige Truppe, die sich an Fastnacht dem Motto verschrieben hat: Feiern bis der Arzt kommt.
Allein der HCV hat Auswurfmaterial im Wert von über 4000,--Euro geordert.
Zugmarschall Klaus Hannappel gerät ins Schwärmen: „Ich verspreche, dass alleine diese 14 Zugnummern des HCV sowie die 10 Musikgruppen (die vom HCV entlohnt werden) das Kommen wert sind!“
Man ist sich aber absolut sicher, dass auch alle anderen Zugteilnehmer, die man überwiegend von Umzügen aus der Vergangenheit gut kennt, sich einmal mehr dem Niveau anpassen werden, dass man in Hundsangen gewohnt ist. Bei allen Kontakten mit den Zugteilnehmern wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass Attraktivität vor Masse zu stehen hat und fand jeweils volle Zustimmung. So gibt es bei den Protagonisten des HCV keinen Zweifel, dass der Karnevalsumzug am Fastnachtssonntag einmal mehr der attraktivste in der hiesigen Region sein wird. „Da alle hier angegebenen Daten faktisch belegt werden können und nicht auf wilden fiktiven Spekulationen basieren, dürfte es sich auch um den mit Abstand größten Umzug im hiesigen Raum handeln, ein echtes Fest für eine ganze Region“, gibt sich Klaus Hannappel selbstbewusst.

Partymeile
Die Zugstrecke wurde in diesem Jahr um etwa 800 m verkürzt. Man will erreichen, dass die komplette Zugstrecke von nunmehr ca. 1,750 km beidseitig von einer breiten Masse von Menschen eingerahmt wird. Einen Zug durch proppenvolle Straßen. Das fördert sowohl die Stimmung der Zuschauer als auch die der Zugteilnehmer. Bei Umzügen in den vergangenen Jahren herrschte immer eine tolle Partystimmung im Bereich der ca. 1 km langen B 8. Durch die Streckenverkürzung will man die Zugstrecke komplett in eine Partymeile verwandeln. Die kürzere Zugstrecke, erfordert zwangsläufig organisatorische Reaktionen. Bei Erreichen des Zieles durch die Zugspitze wird der letzte Teil des Zuges noch gar nicht gestartet sein. Der gesamte Karnevalszug wird nämlich über zwei km lang sein. Die Verantwortlichen des HCV haben sich eine spezielle Verfahrensweise bei der Zugauflösung einfallen lassen, damit Staus vermieden werden.
Über Monate hinweg hat man ein Sicherheitskonzept entwickelt, um die möglichen Risiken eines Karnevalszuges auf ein Minimum zu reduzieren. Die Bedingungen für den Bau von Karnevalswagen unterliegen hohen Sicherheitsstandards. Gleiches gilt für die Absicherung der Wagen während des Umzuges. Neuralgische Punkte werden mit sogenannten Hamburger Gittern (insgesamt 144 m) gesichert, um an diesen Stellen das Betreten der Fahrbahn zu verhindern. Unterstützt wird der HCV mit unglaublichem Engagement durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Hundsangen, Dreikirchen, Weroth und Wallmerod. Es wurde darüber hinaus ein Plan konzipiert, der zu jedem Zeitpunkt den Brandschutz sicher gewährleistet. Das DRK wird mit 10 Einsatzkräften, einem Rettungswagen und einem Notarztwagen vor Ort sein.
Eine Kommentatoren Bühne wird aufgebaut. Hans-Peter Althausen und Friedhelm Meudt, zwei wortgewaltige Vollblutkarnevalisten werden dort, gemeinsam mit vielen Prominenten aus der Bundes-, Landes-, und Regionalpolitik, Wirtschaft und der Karnevalshochkultur das Publikum bei bester Laune halten und Informationen über die Zugteilnehmer streuen.
Bei aller Akribie der Organisation bleibt dann doch immer eine Unbekannte, das Wetter. Aber auch in diesem Punkt sind die Verantwortlichen des HCV recht optimistisch. „Durch den Fastnachtsgottesdienst am Vorabend des großen Umzuges werden enge Kontakte nach oben geknüpft. Das hat sich in der Vergangenheit immer als sehr probat herausgestellt“, schmunzelt Klaus Hannappel.

Wer kreiert den Fastnachtsslogan 2017? - HCV startet Wettbewerb
Der Karnevalsumzug 2017 in Hundsangen soll wieder unter ein Schlagwort gestellt werden. Der veranstaltende Hundsänger Carnevalverein (HCV) will die guten Erfahrungen aus der Vergangenheit nutzen und einen Wettbewerb starten. Jeder, der möchte, kann eigene Slogans kreieren und diese zum Vorschlag bringen.
Wenngleich die frühherbstlichen Naturerscheinungen den Blick auf die kommende 5. Jahreszeit noch zu vernebeln scheint, so haben die Protagonisten des HCV die kommende Karnevalskampagne schon klar im Blick. Insbesondere der Karnevalsumzug am Fastnachtsonntag 2017 erfordert intensive Anstrengungen. Bereits im April dieses Jahres hat sich ein Zugausschuss konstituiert, der die Strategien für das im Vier-Jahres-Rhythmus stattfindende regionale Großereignis festlegte. Viel Phantasie und Fleiß sind hier gleichermaßen gefragt, um ein solches Projekt auf den Weg zu bringen. „Wir sind voll im Plan“, lässt sich Zugmarschall Klaus Hannappel vernehmen und gewährt ein paar Einblicke auf Dinge, die bereits hinter dem Pflug sind. So sind bereits 10 Musikgruppen fest engagiert, man steht mit weiteren Ensembles in Verhandlungen. Kommentatorenbühnen, Absperrgitter, Toilettenwagen, Beschallungsanlagen, Dokumentationsequipment sind geordert. Werbefiguren wurden entworfen. Die Herstellung von Verkehrszeichen wurde in Auftrag gegeben. Absprachen mit Rettungsdiensten, Feuerwehren und Verkehrsbehörden sind im Gange und stehen teilweise kurz vor ihrem Abschluss. Feste Konzepte für den Bau von Prunkwagen und Kostüme sind erarbeitet.

Einer von vielen Punkten auf der Checkliste der Planer heißt: „Zugmotto“. Eigentlich ist der Name etwas irreführend, denn nie zuvor hat ein Karnevalsumzug in Hundsangen unter der programmatischen Ausgestaltung einer Titulierung gestanden. Dies ist auch für zukünftige Veranstaltungen dieser Art nicht vorgesehen und sicherlich auch schwer umsetzbar. Aber jeder in Hundsangen stattgefundene Karnevalszug trug eine Überschrift. ‚Schlagwort‘, ‚Wahlspruch‘ oder ‚Slogan‘ sind wohl treffendere Bezeichnungen. Egal, wie man es nennen mag, auch zukünftige Umzüge sollen unter einer solchen Titulierung präsentiert werden.

Anlässlich des Karnevalsumzuges 2013 wurde vom HCV diesbezüglich erstmals ein Wettbewerb ausgeschrieben. Jedermann konnte Vorschläge zusenden, unter welchem Slogan der närrische Event stattfinden sollte. Man wollte das närrische Volk an den Ideen und Vorstellungen des Vereins mit einbeziehen und auch einen Identifizierungseffekt mit dieser Großveranstaltung erzielen. Beim Start dieses Wettbewerbes vor 4 Jahren wurden zunächst noch einige Zweifel bei den Verantwortlichen des HCV geschürt, weil man doch eher den schöpferischen Qualitäten der eigenen Leute vertraute. Diese Skepsis zeigte sich sehr bald als unbegründet. Über 50 Zusendungen erreichten den Schreibtisch des Zugmarschalls. Aber nicht nur der numerische Zuspruch war erfreulich, auch die Qualität war äußerst ansprechend. Schließlich gewann Jürgen Paulus aus Dreikirchen die Ausschreibung mit den Slogan: „Ein jeder Narr, der närrisch klug, verpasst den Bus und nicht den Zug“.

Auch in dieser Kampagne sind die kreativen Köpfe aufgerufen, wieder entsprechende Vorschläge einzubringen. Gereimte Slogans von nicht mehr als 2 Zeilen erscheinen am geeignetsten. Es gibt jedoch keine festen Regeln in Bezug auf Stil und Umfang der Inhalte. Der Sieger wird ermittelt aus einer Jury, bestehend aus Mitgliedern des Vorstandes und des Zugausschusses und zwar in anonymisierter Form. Den Juroren ist der Autor der jeweiligen Einsendungen nicht bekannt. Ein Personenbonus kann somit ausgeschlossen werden. Die Siegerehrung findet im Rahmen der Prinzenkürung am 12.11.2016 in der Olmerschhalle in Hundsangen statt. Die Siegerin oder der Sieger wird von der neuen prinzlichen Regentschaft mit dem Prinzenorden geadelt und erhält freien Eintritt für alle sieben Veranstaltungen des HCV in der kommenden Kampagne. Einsendeschluss ist 06.11.2016.

Der Ideencontainer des HCV ist ab sofort geöffnet:
Teilen Sie uns Ihre Vorschläge einfach per E-Mail oder unter dem Telefonanschluss des Zugmarschalls, unter der 06435 7516, mit.

Mitten in den Vorbereitungen für den großen Umzug am 26.02.2017 - Der Zugausschuss 2017 des HCV

Die Zugpferde sind angespannt | Hundsänger Karnevalsumzug wird vorbereitet
Im Vier-Jahres-Turnus setzt Hundsangen mit dem Karnevalsumzug immer wieder einen Glanzpunkt in die Fastnachtslandschaft der hiesigen Region. Am Fastnachtsonntag 2017 ist es wieder soweit. Der Hundsänger Carnevalverein (HCV) hat aus diesem Anlass einen Zugausschuss gebildet. Dieses Organisationsteam steckt schon seit Wochen mit großer Dynamik in den Vorbereitungsarbeiten.
Bereits Anfang April konstituierte sich unter dem Vorsitz von Klaus Hannappel ein zehnköpfiges Gremium aus erfahrenen Hundsänger Karnevalistinnen und Karnevalisten, das sich die Aufgabe stellte, einmal mehr die Qualität der bisherigen Karnevalsumzüge zu toppen. „Wenn wir diesen Anspruch nicht hätten, wären wir hier fehl am Platz“, beschreibt Klaus Hannappel die hochgesteckten Ziele seines Teams. „Einerseits Gutes und Traditionelles zu bewahren, andererseits aber auch immer wieder versuchen, Qualitätsstandards noch besser zu machen und neue Ideen umzusetzen, ist so etwas wie HCV-Philosophie“, fügt er hinzu und wischt dabei jeglichen Verdacht von Hochmut zur Seite. Wohlwissend, dass die Messlatte recht hoch liegt. Schlängelnden sich doch bei den zurückliegenden Veranstaltungen dieser Art zuweilen über 100 prächtige Zugnummern mit 2000 Zugteilnehmern durch die Straßen des Westerwaldortes. Gleichwohl ist die Zuglänge in den Überlegungen der Organisatoren zunächst zweitrangig. „Attraktivität vor Massenware“, so wurde der Kerngedanke formuliert, dem sich die Ausschussarbeit unterordnet. Verbessern will man aber nicht nur die eigentliche Ausgestaltung der jeweiligen Zugnummern, sondern auch das mittelbare und unmittelbare „Drumherum“, wie es Hannappel bezeichnet. Die Leichtigkeit des Zugverlaufes, die Optimierung der Zugstrecke, die Zugsicherheit, Höhepunkte neben dem Zugverlauf, Werbemaßnahmen, Parkplatzeinrichtungen, größtmögliche Effizienz der Umleitungsmaßnahmen sind nur ein paar Stichpunkte aus dem komplexen Arbeitsprogramm dieses Teams.

Es wurde keine Zeit verschwendet. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Vergangenheit wurden analysiert und die entsprechenden Schlüsse gezogen. Aufgabengebiete wurden definiert, die teilweise in Resorts wie Dokumentation, Protokoll- und Checklistenführung (Susanne Eichmann), Angelegenheiten des Straßenverkehrs (Heinz Duchscherer), Zentrale Materialbeschaffung (Wendelin Henrich) und Öffentlichkeitsarbeit (Wolfgang Gröschen) einzelnen Ausschussmitgliedern fest zugeordnet wurden. Zeitfenster für gewisse Aufgabenbereiche wurden terminiert. Die Checklisten wurden gefüllt, die jeweiligen Themen operativ in Angriff genommen und teilweise bereits endgültig abgearbeitet. So sind u.a. die Kontrakte von 6 Musikgruppen bereits in trockenen Tüchern. Weitere Vertragsabschlüsse stehen kurz bevor. Man hat hier bei der Auswahl der Musiker auf Vielfalt und Originalität geachtet. Neben regional bekannten Musikvereinen, wurden auch Kontrakte mit zwei Guggemusik-Gruppen und zwei Samba-Gruppe geschlossen. Ein neuer Zugverlauf wurde bereits festgelegt. Anträge wurden gestellt, Versicherungen abgeschlossen, Kontakte zu Behörden und Sponsoren geknüpft, Angebote eingeholt.

So ist die aktuelle Vorgehensweise des Orga-Teams einerseits von emsiger Fleißarbeit und kühlem Disponieren geprägt, andererseits gibt es im jetzigen Stadium noch keinerlei Denklimits. Die Ideencontainer werden ständig nachgefüllt. Visionen sind durchaus erwünscht und werden dann sukzessive auf ihre technische und finanzielle Machbarkeit hin abgeklopft. „Traumfabrik trifft Taschenrechner“, bringt Wolfgang Gröschen diese Vorgehensweise auf eine saloppe Formel. Er verweist darauf, dass auf diese Art und Weise in der Vergangenheit zwar die eine oder andere Idee auch schon mal durch den Rost gefallen ist, viele phantastische Dinge aber auch möglich gemacht werden konnten, die man zunächst für nicht realisierbar hielt.

Zusammenfassend kann man konstatieren: Der Zugausschuss des Karnevalsumzuges 2017 hat die Auf-Galopp-Phase längst verlassen. Die (Karnevals-) Zugpferde sind nicht nur angespannt, sie haben bereits erheblich an Fahrt aufgenommen.
Da entsprechende Anfragen bereits gestellt wurden, möchten wir darauf hinweisen, dass die Rahmenbedingungen für den Bau von Fastnachtswagen hier heruntergeladen werden können.
Der Zugausschuss 2017
Alles fest im Griff: Zugmarschall Klaus Hannappel (oben)
Steffi Göbel, Susanne Eichmann (mittlere Reihe v.l.n.r.)
Wolfgang Gröschen, Matthias Krämer, Hansi Brod, Harald Pörtner, Andreas Kleinert und Heinz Duchscherer (vordere Reihe v.l.n.r.:) Es fehlt: Wendelin Hennrich

 

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