Mitteilungsblättchen VG Wallmerod
Mitteilungsblatt, Ausgabe 14/2017
Dominik Eichmann löst nach 27 Jahren Helmut Hönig ab
Eine Ära geht zu Ende beim Hundsänger Carneval-Verein. Nach 27 Jahren gibt Helmut Hönig den Vorsitz an Dominik Eichmann ab. Mit stehenden Ovationen wurde der Dienstälteste Hundsänger Vereinsvorsitzende bei der Jahreshauptversammlung des HCV verabschiedet.
Zuvor zeigte Schriftführerin Teresa Gröschen noch einmal die Höhepunkte des vergangenen Jahres auf. Sie erinnerte an die „Blau-Weisse-Sommernacht“, den Besuch im Ramon-Chormann-Theater, die Prinzenkürung, die Kappensitzungen, den „Halli Galli Maskenball“ und natürlich den großen Fastnachtsumzug am 26 Februar.
Darauf ging auch Zugmarschall Klaus Hannappel detailliert ein. „Ein Fastnachtszug der Extraklasse, der von Tausenden von Zuschauern begeistert aufgenommen wurde.“ zog Hannappel Bilanz. Er berichtete wie 96 Zugnummern sich durch Hundsangen schlängelten und das bei der „After Zug Party“ die Ollmerschhalle zum Platzen voll war. „Aber alles verlief friedlich. Polizei und Rotes Kreuz hatten keine Einsätze!“ so sein positives Fazit. Da verwunderte es die Versammlung nicht, dass auch der Kassenbericht mehr als zufriedenstellend war. Kassierer und Vorstand wurde sodann auch die Entlastung erteilt, bevor es zu den Neuwahlen kam.
Zuvor oblag es dem zweiten Vorsitzenden, Dominik Eichmann, zwei verdiente Mitglieder aus dem Vorstand zu verabschieden. Wendelin Hennrich gehörte dem Vorstand 16 Jahre lang an. „Er war immer ein Macher, oft im Hintergrund des Rampenlichts. Egal welche handwerkliche Herausforderung zu meistern war, Wendelin fand eine Lösung. Auch am Bau unserer Zeughalle war Wendelin mit seinem hohen Sachverstand maßgeblich beteiligt.“ lobte Eichmann den scheidenden Zeugwart. Dann wies der Vize auf die Verdienste von Helmut Hönig hin. In seine Amtszeit fiel der Umzug vom Saalbau Eichmann in die Ollmerschhalle, der Neubau der Zeughalle, die Einführung der Jugendkappensitzungen und vieles mehr.
Der neue Vorsitzende Dominik Eichmann verabschiedet die zwei verdienten Vorstandsmitglieder Helmut Hönig und Wendelin Hennrich (v.l.n.r.)
Eichmann erinnerte auch an sein Wirken als Büttenredner und Mitglied der Gruppe International. „Eigentlich ist Helmut eine wahre Wambachlerche, aber nicht weil er ein besonders guter Sänger ist, sondern weil er in seiner Amtszeit stets den richtigen Ton gefunden hat! Es gibt nur sehr wenige Menschen die mit einer solchen Diplomatie glänzen können wie unser Helmut.“ lobte er das gute menschliche Miteinander, auf das Hönig in den 27 Jahren seiner Amtszeit immer großen Wert gelegt hatte.
„Du hast den HCV Dampfer erfolgreich durch 27 Kampagnen gesteuert. Dein Charakter war nun 27 Jahre lang das Gesicht des Hundsänger Carneval Vereins und wird es auch immer ein Stück bleiben. Im Namen des gesamten HCV möchte ich mich ganz herzlich für deinen Einsatz, dein Engagement, einfach für die tolle Vereinsführung bedanken!“ schloss Eichmann seine Laudatio, und überreichte den scheidenden Vorstandsmitgliedern Präsente, die von langanhaltendem Applaus der Versammlung begleitet wurden. Helmut Hönig dankte seinerseits für die gute Zusammenarbeit die in der langen Zeit immer mit den jeweiligen Vorständen geherrscht habe. „Es hat auch viel Spaß gemacht und Freundschaften wurden geschlossen. In unserem Verein stimmt die Chemie, und was auch wichtig ist, wir haben immer viel gelacht!“
Stabübergabe: Der ehemalige Vorsitzende Helmut Hönig (rechts) übergibt nach 27 Jahren die Vereinsführung an Dominik Eichmann.
Bürgermeister Alois Fein leitete die Wahlen, wobei Dominik Eichmann als neuer erster Vorsitzender gewählt wurde. Sein Vize wurde Daniel Krämer. Außerdem wurde Frank Göbel als Sitzungspräsident bestätigt und Teresa Gröschen als Schriftführerin. Heinz Peter Weidenfeller und Andrea Benten sind für die Kassengeschäfte verantwortlich. Rüdiger Ginko und Martin Ehinger wurden zu Zeugwarten. Nadja Kremer und Andreas Kleinert vervollständigen den Vorstand als Beisitzer. Zu Kassenprüfern bestimmte die Versammlung Lea Kunz und Thomas Lück. Bei der anschließenden Aussprache gab die Versammlung dem Vorstand grünes Licht für eine Planung einer Zeughallenerweiterung. Die bestehende Zeughalle soll um einen Ergänzungsbau erweitert werden, in dem hauptsächlich Möbel und Requisiten gelagert werden sollen, die öfter bei Veranstaltungen gebraucht werden. Dadurch dass in der Zeughalle stets vier Tieflader geparkt sind, müssen diese oft gebrauchten Gegenstände sehr umständlich dort heraustransportiert werden, was durch einen Anbau mit eigenem Zugang entfallen würde.
Der neue Vorstand des Hundsänger Carneval-Vereins e.V. (HCV): Andreas Kleinert, Andrea Benten, Frank Göbel, Teresa Gröschen, Martin Ehinger und Nadja Kremer (untere Reihe v. r.). Rechts und links neben dem neuen Vorsitzenden Dominik Eichmann (2 v. r.), die scheidenden Mitglieder Helmut Hönig und Wendelin Hennrich, sowie der zweite Vorsitzende Daniel Krämer.
Fotos + Bericht: Ehinger
Mitteilungsblatt, Ausgabe 6/2017
In Hundsangen bebte der Beton | Fantastische Kappensitzung in der Ollmersch-Halle
„Fastnacht, Fastnacht, nur wer sie wirklich kennt, weiß wie das Feuer brennt…..“ Als Sitzungspräsident Frank Göbel mit seinem neuen Karnevalssong den Hundsänger Elferrat pünktlich um 19.33 Uhr in die proppenvolle Narrhalla der Ollmersch-Halle führte, da kam dies einer närrischen Erstürmung gleich. Die Stimmung stieg von Null auf Hundert und jeder hatte das ultimative Gefühl: Jetzt hat die närrische Saison wirklich begonnen.
Mit ein paar schmackigen Kommentierungen über das Zeitgeschehen hielt Göbel sein Publikum bei bester Laune, ehe er die Puppen tanzen ließ. Dies geschah zunächst in Form des HCV-Junioren-Balletts, das unter der Leitung von Lea Kunz und Anne-Kathrin Pörtner mit einem spritzigen Gardetanz die Lebensgeister inspirierte.
Das Symbol für die Spitzzüngigkeit des Narren wurde auf der Bühne zentriert, die Bütt. Der Protokoller Dieter Ehinger ließ nicht den Hauch eines Zweifels daran, dass er ein erfolgreicher Interpret dieser Karnevalstradition ist. Als Ampelmann nahm er sowohl die regionalen Ereignisse („Der Sohn von einem Westerwälder Borsch, der neue Bischof, der Bätzing-Schorsch“) als auch die große Weltpolitik (Brexit, Rechtspopulisten, Trump) amüsant aufs Korn. Als er schließlich ein in den Ruhestand tretendes Hundsänger Original als Speerspitze der fiktiven „Freien Rentner Partei“ als Gegenkandidaten für Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder ins Rennen schickte („Endi for President“), da schoss das Stimmungsbarometer durch die Decke.
Szenenwechsel. Die Kulisse eines Campingplatzes diente der Gruppe „INTERNATIONAL“ als Hintergrund. Die allesamt sehr verschrobenen Camper starteten mit ihren Dialogen und Spielszenen einen äußerst erfolgreichen Angriff auf die Lachmuskulatur. Schreiendes Gelächter erzeugte die Vorführung einer neu installierten „Lügen App“ auf dem I-Phone der Zeltplatzaktivisten. Dennis Mehlert und Matthias Hönig hatten den Auftritt kreiert.
Äußerst kontrastreich dazu war der Auftritt des HCV-Gardeballetts. Hier traf sich tänzerische Perfektion mit strahlender Eleganz, ausgeführt mit einer Lebensfreude erzeugenden Leichtigkeit. Nadja Kremer hatte ihr Team wieder einmal mehr glänzend eingestellt. Es machte einfach großen Spaß den Mädchen zuzuschauen.
Wieder wurde die Bütt hereingeschoben und wuchtig von Gestalt und Ausdruck betrat ein Pfarrer das närrische Mobiliar, Friedhelm Meudt. Er berichtete in köstlicher Art darüber, dass er sich zunächst um die freiwerdende Stelle als Bischof beworben habe. Als dies trotz Fitnessprogramm und entzündeten Kerzen misslang, habe er sich für das Dschungel Camp beworben: „Ausgemusterter Bischofskandidat als Tarzan auf dem Dschungel-Pfad“. Dort traf er prominente Kandidaten, u.a. Sahra Wagenknecht, die ein rothaariges Kind bekam („lag das an dem vielen eisenhaltigen Wasser oder war die Leitung von Oskar rostig geworden“). Ein Vortrag, der eine Lachsalve nach der anderen produzierte.
Die Gipfelstürmer mit ihrem Fitness-Studio Bärengym kannten keine Gnade mit dem bereits stark malträtierten Zwerchfell des Publikums. Diese herrlich durchgeknallten Typen feuerten Stakkato artig ihre Pointen ab („Letzte Woche sprach mich eine Prostituierte an: Für 50 Euro mach ich dir alles!“ „Und?“ „Gestern hat sie bei mir Laminat verlegt“). Als zum Schluss der Fat-Minimizer sein Behandlungsziel komplett verfehlte, blieb kein Auge trocken. Ein toller Slapstick nach einer Idee von Markus Novian.
„Aufstehen, Brust raus, Hände an die Hosennaht!“ Prinzessin Nadja I. vom Löher Jagdschloss mit ihrem Gefolge gab sich die Ehre. In ihrer charmanten Art mit einer gehörigen Portion Schalk im Nacken lobte sie die rustikale Strahlkraft des naturbelassenen Elferrates und die prickelnde Frische des Publikums aus echter närrischer Bodenhaltung.
„Rock me Amadeus“, lautete der Titel des Auftrittes der „Blue Sticks“. Das 22 Tänzerinnen starke Ensemble rockte in herrlichen Kostümen aus der Zeit des großen Salzburger Musikgenies mit einer fantastischen Choreografie zu modernen Klängen von Falco das Publikum. Christiane Fein, Julia Wörner, Andrea Benten und Kerstin Schäfer zeichneten verantwortlich dafür.
Angeführt von Frank Wagenbach zog mit beherztem Ratschbum das Blechzinnober ein. Wie kaum ein Zweiter versteht es Frank Wagenbach die Schönen und Reichen, die „Großkopferten“ und Mächtigen auf die Schippe zu nehmen. Dabei wurde er immer wieder stimmungsvoll von seinem 14köpfigen Orchester musikalisch unterstützt, so dass der Stimmungspegel den oberen Level nicht verließ. Auch Prinz Thorsten I. vom Dreierbund Limburg-Diez-Hadamar machte mit seinem Gefolge seine Aufwartung.
Und dann kam der Chef höchstpersönlich. Gemeinsam mit Susanne Eichmann setzte Sitzungspräsident Frank Göbel noch eines drauf. Als Ordnungshüter der Verbandsgemeinde sorgten sie für einen Klamauk, der in keine Schublade passt. Bei Radar-Kontrollen wurde das Personal der Gemeindeverwaltung bei deutlichem Unterschreiten der zulässigen Mindestgeschwindigkeit geblitzt. Das Publikum bog sich vor Lachen und es stand zu befürchten, dass auch die Armierung der ehrwürdigen Ollmersch-Halle sich verbiegen könnte.

Das Freibad von Hundsangen bot dann die Kulisse für den Auftritt der Wambachlerchen. Mit schmissigen Dialogen und ihren schwungvollen Parodien drehten sie wieder einmal in ihrer unnachahmlichen Art den Scheinwerfer auf das Zeitgeschehen der kleinen und großen Welt. So schwamm eine Muslimin mit einem Ganzkörperschwimmanzug („Das ist der itzy bitzy teenie weenie Honululu Strandburkini“) im Becken. Frauke Petri („Petri Heil“) und selbst Donald Trump, angereist mit der Freiheitsstatur und Horst Seehofer drehten ihre Runden. Die fetzige Musikshow der Wambachlerchen riss das Publikum von den Stühlen. Manuel Malm und Michael Novian waren die geistigen Urheber des Spektakels.
Und immer dann, wenn das Gefühl entsteht, dass eine Steigerung nicht mehr möglich ist, dann kommen sie, das Showballett des HCV. 25 rosarote Panther und 2 Inspekteurs Clousseau wirbelten in einem atemberaubenden Tempo virtuos über die Bühne, ohne dabei Exaktheit und Eleganz zu vernachlässigen. Sie schienen zuweilen die Erdanziehungskraft zu ignorieren, und so wurden einige Pink Panther zu flying Panthers. Teresa Gröschen hatte mit ihren Amazonen einmal mehr eine Meisterleistung präsentiert.
Gehörten Standing Ovations zu dem üblichen Prozedere des Publikums nach fast jedem Programmpunkt, so standen viele auf den Stühlen, als bei dem großen Finale alle 130 Aktiven noch einmal die Bühne einnahmen. Als dann die Hundsänger Fastnachtshits ein letztes Mal geschmettert wurden, da stimmten 500 Kehlen stimmgewaltig mit ein und 1000 Beine tanzten und trampelten, so dass das Gefühl entstand: Hier bebt der Beton.
Die Showtanzgruppe des HCV-Ballett als Pink-Panther an der 1. Galakappensitzung
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Mitteilungsblatt, Ausgabe 2/2017
Volldampffastnacht in Hundsangen | Närrische Power an mehreren Fronten
Am Fastnachtsonntag findet in Hundsangen der weithin populäre Karnevalsumzug statt. Für den Veranstalter, den Hundsänger Carnevalverein (HCV), stellt dies eine ganz besondere Herausforderung dar. Man hat sich zur Aufgabe gestellt, diesen Umzug noch attraktiver zu gestalten als dies in der Vergangenheit schon der Fall war. Gleichzeitig werden enorme Anstrengungen unternommen, das hohe Niveau der anderen HCV-Veranstaltungen, insbesondere der drei Kappensitzungen, zu halten und möglichst noch zu steigern.
Alle vier Jahre schlängelt sich in der 2000-Seelen-Gemeinde ein Karnevalsumzug durch die Straßen. Fröhliche Menschen jubelten in der Vergangenheit jeweils den rund 100 Zugnummern zu und feierten ausgelassen Fastnacht. Für ein paar Stunden übersteigt dann die Anzahl der in Hundsangen weilenden Menschen die Einwohnerzahl um ein Zehnfaches. Die Organisation und Ausgestaltung des Umzuges ist für einen kleinen Verein schon ein enormer Kraftakt. Diese Veranstaltung erzeugt aber immer ein zweites Großereignis, die Prinzenkürung. Sie fand bereits im November statt. Hunderte von Arbeitsstunden wurden investiert, um die Inthronisierung von Prinzessin Nadja I. zu einem grandiosen Event zu erheben.

„Wer jetzt glaubt, der HCV wird bei den Kappensitzungen in dieser Kampagne einen Gang zurückschalten, hat sich nie mit der DNA unseres Vereines befasst“, erstickt Frank Göbel jeden Zweifel am Top-Niveau dieser Veranstaltungen in der kommenden Kampagne. „Die Kappensitzungen sind das Herzstück des HCV“, führt er fort. Als Sitzungspräsident kennt Göbel die Inhalte der Programme der einzelnen Gruppen und Solisten. Bei den vielen Proben hat er nur hochmotivierte Karnevalisten erlebt. So ist er sich sicher, dass die „Wambachlerchen“, die „Gipfelstürmer“, die Gruppe „International“, das „Blechzinnober“, das HCV-Gardeballett, das HCV-Showballett, das HCV-Juniorinnen-Ballett, die „Blue Stics“, sowie die Vertreter der klassischen Büttenreden, der Zwiegespräche und Stand up Commedy wieder eine fantastische Karnevalsshow abliefern werden.
Die Showtanzgruppe des HCV-Ballett bei ihrem Vikingertanz in 2016
Aber auch für den „Masken-Halligalli“ am Freitag vor Fastnacht ist man gut gerüstet. Die Ollmersch-Halle wird einmal mehr in eine tolle (Fastnachts-) Party-Location verwandelt. Die besten Kostüme werden prämiert und mit lukrativen Preisen honoriert werden. Das Highlight dieser Veranstaltung wird sicher die Band „Noisic“ sein. Sowohl in der hiesigen Region als auch Deutschland- und Europa weit hat diese außergewöhnliche Band mit Mainstream Rock/Pop für Furore gesorgt. Sie haben ihr Repertoire mittlerweile sehr erfolgreich weit in den Karnevalsbereich ausgedehnt.
Daneben wird täglich in der Wagenbauhalle des HCV an Prunkwagen für den Karnevalsumzug gewerkelt. Die bisherigen Anmeldungen von Zugteilnehmern lassen auf eine ähnliche numerische Zugstärke wie in der Vergangenheit schließen. Dazu kommt, dass Viele ihre Teilnahme an dem Umzug mündlich mitgeteilt haben. Aus organisatorischen Gründen bittet Zugmarschall Klaus Hannappel, die verbindlichen schriftlichen Anmeldungen möglichst zeitnah nachzuholen.

HCV-Narrenfahrplan  
Kartenvorverkauf Kappensitzungen 15.01.2017
1. Große Galakappensitzung 04.02.2017
2. Große Galakappensitzung 10.02.2017
3. Große Galakappensitzung 11.02.2017
Masken Halligalli mit Noisic 24.02.2017
Fastnachtsgottesdienst 25.02.2017
Karnevalsumzug mit After-Zug-Party
26.02.2017
Mitteilungsblatt, Ausgabe 44/2016
Der Reiz des Geheimnisses
Die Nebelschleier, die in diesen Herbsttagen wie aus Watte bestehend sanft die Täler verhüllen, scheinen Symbolkraft auszustrahlen. Zumindest empfinden es die Menschen in Hundsangen so. Es gibt etwas Verborgenes. Eine Ungewissheit beschäftigt die Leute. Es ist die Frage: Wer wird in diesem Jahr zum Karnevalsprinzen gekürt? Oder wird es überhaupt ein Prinz?.
Es könnte auch ein Prinzenpaar sein oder eine Prinzessin? Oder vielleicht doch ein Dreigestirn? Der Mantel der Verschwiegenheit breitet sich undurchdringlich über diese Frage aus. Man weiß nicht einmal genau, wer es wissen könnte. Das Geheimnis wird am 12. November 2016 um 19.33 Uhr bei der Prinzenkürung in der Ollmersch-Halle in Hundsangen gelüftet werden.

Im Vierjahresrhythmus veranstaltet der Hundsänger Carneval-Verein einen Karnevalsumzug in Hundsangen. Es ist so etwas wie Vereinsgesetz, das analog zu diesem Anlass eine prinzliche Obrigkeit das Narrenvolk regiert. Die Proklamation findet jeweils zu Beginn der 5. Jahreszeit statt. Und um dieses Ereignis wird in Hundsangen ein riesen Aufriss gemacht, eine rauschende Festveranstaltung. In Hundsangen ist die Hütte zu diesem Anlass immer proppenvoll. Das liegt zum einen sicher an der Qualität der Veranstaltung, aber auch an dem Reiz dieser Ungewissheit. Einer Ungewissheit, die an diesem Abend ein Ende hat.
Sitzungspräsident Frank Göbel wird ein buntes Beiprogramm moderieren.
Die Wambachlerchen, das HCV-Ballett, das HCV-Juniorinnen-Ballett und weitere Überraschungen werden in dieses Programm integriert sein. Es wird im Rahmen dieser Veranstaltung auch der Sieger des Wettbewerbes: „Wer kreiert den Fastnachtsslogan 2017“ der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Inszenierung der eigentlichen Inthronisierungszeremonie liegt einmal mehr in den Händen von Wolfgang Gröschen. „Wir haben bei den Prinzenkürungen in der Vergangenheit Maßstäbe gesetzt, die für uns Verpflichtung sind, auch in diesem Jahr eine herausragende Performance auf die Bühne zu bringen“, erfährt man von Gröschen. Bereits im Sommer dieses Jahres wurde mit den Vorbereitungen dazu begonnen. Neue Effektgeräte und Effektmittel wurden angeschafft u.a. eine Laser-Show-Anlage. Ein neues Bühnenbild wurde eigens für diese Inthronisierungsszene entworfen. Hunderte von Arbeitsstunden wurden investiert nur für diese Zeremonie, die etwa 11 Minuten dauern wird. Für das Techniker-Team des HCV gibt es keine freien Tage mehr. Man darf gespannt sein, ob sich die Mühe gelohnt hat.
Trotz dieses außergewöhnlich umfangreichen finanziellen und arbeitsintensiven Aufwandes ist der Eintritt frei. Der Vereinsvorsitzende Helmut Hönig ereifert sich dazu tiefsinnig: „Klar hätte unser Verein angesichts dieses herausragenden Einsatzes eine finanzielle Honorierung verdient, andererseits sind wir der Auffassung, dass es das Grundrecht des närrischen Volkes sein muss, die Prinzenkürung mit erleben zu dürfen, und ein Grundrecht kann nicht käuflich sein!“
„Das ist gelebte närrische Willkommenskultur“, stößt der noch amtierende Prinz Daniel I. ins das gleiche Horn. Seine Prinzessin, Teresa I. ergänzt augenzwinkernd: „Es können alle kommen, wir schaffen das!“
Die Umschreibung „noch amtierend“ bedeutet aber für Prinzessin Teresa und Prinz Daniel, dass die letzten Tage ihrer Amtszeit angebrochen sind. Sie werden im Rahmen der Prinzenkürung wohl oder übel abdanken und die Insignien der neuen prinzlichen Regentschaft übergeben müssen. Das scheint nicht ganz ohne Wehmut vonstatten, zu gehen. Beide blicken bei dieser Vorstellung doch recht betröppelt in die Welt. „Immerhin bleibt uns die Erinnerung an eine fantastische Zeit, an grandiose Erlebnisse“, gerät Prinzessin Teresa dann doch ins Schwärmen.
Oder bluffen die beiden nur? Den närrischen Statuten des HCV würde es nicht widersprechen, wenn ein Prinzenpaar eine zweite Amtszeit regieren würde. Vermutlich wird dieser Aspekt Nahrung für weitere Spekulationen um die neue prinzliche Regentschaft sein. Im Internet wird diesbezüglich schon eifrig gevotet.
Wer sich daran beteiligen möchte, kann jetzt an unserem Prinzenvoting teilnehmen.
Das noch amtierende Prinzenpaar: Prinzessin Teresa I. und Prinz Daniel I. vom blau-weißen Blut
Mitteilungsblatt, Ausgabe 13/2016
Jahreshauptversammlung des HCV – Hundsänger stehen bereits in den Startlöchern für den großen Karnevalsumzug
Die Jahreshauptversammlung des Hundsänger Carnevalvereins stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des bevorstehenden Karnevalsumzugs. Klaus Hannappel wird den närrischen Lindwurm im kommenden Jahr als Zugmarschall anführen. Hinter dem Hundsänger Carnevalverein (HCV) liegt ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr. Dies wurde auf der Jahreshauptversammlung des Vereins deutlich, zu welcher 1. Vorsitzender Helmut Hönig eine große Anzahl an Mitgliedern begrüßen konnten.
Dass neben den klassischen Veranstaltungen der Kampagne, wie den drei großen Galakappensitzungen, der Kinder- und Jugendkappensitzung, sowie den Maskenbällen und internen Veranstaltungen, zudem das 50 jährige Jubiläum des HCV-Balletts mit einem großen Tanzturnier absolviert wurde, war dem Jahresrückblick von Schriftführer Manuel Malm zu entnehmen. Sitzungspräsident Frank Göbel zeigte sich darüber hinaus erfreut, dass man entgegen dem allgemeinen Trend alle drei Kappensitzungen vor jeweils restlos ausverkauftem Haus bestreiten konnte. Auch der neue Maskenball „Masken Halligalli“ stellte sich als Erfolg heraus. So ist es wenig verwunderlich, dass der zweitgrößte Hundsänger Verein im Hinblick auf Kassenbestand und Mitgliederzahl auf gesunden Beinen steht, wie Kassierer Heinz-Peter Weidenfeller zu berichten wusste. „Ohne Beanstandungen“ lautete auch das Urteil der Kassenprüfer Hans-Peter Althausen und Petra Duchscherer und so vermisste man kritische Töne aus der Versammlung bei der anschließenden Aussprache gänzlich.
Der Verein ist auf Erfolgskurs und diesen will der Vorstand weiterhin beibehalten. In seiner Besetzung gab es dabei auf einem Posten eine personelle Änderung. Helmut Hönig verabschiedete an diesem Abend Schriftführer Manuel Malm nach 13 Jahren Vorstandsarbeit aus seinem Amt, da dieser aus persönlichen Gründen für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung stand.
Als Nachfolgerin wählte die Versammlung Teresa Gröschen. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden bei den Wahlen, bei welcher Ortsbürgermeister Alois Fein als Wahlleiter fungierte, in ihren Ämtern bestätigt: Helmut Hönig (1. Vorsitzender), Dominik Eichmann (2. Vorsitzender), Frank Göbel (Sitzungspräsident), Heinz Peter Weidenfeller (1. Kassierer), Daniel Krämer (2. Kassierer), Rüdiger Ginko (1. Zeugwart), Wendelin Hennrich (2. Zeugwart), Martin Ehinger und Nadja Kremer (Beisitzer). Kassenprüfer sind Georg Höhn und Marianne Kegel.
Helmut Hönig (rechts) verabschiedete Manuel Malm nach 13 Jahren, davon 10 Jahre als Schriftführer, aus dem Vorstand.
Ein breites Thema bei dieser Versammlung nahm natürlich der am Fastnachtsonntag 2017 stattfindende Karnevalsumzug in Hundsangen ein. Dieses alle vier Jahre stattfindende Event mit etwa 100 Zugnummern hat sich in den letzten Jahrzehnten einen herausragenden Ruf in der Region erarbeitet und lockte bei den letzten Umzügen rund 20.000 Besucher in das Westerwalddorf. Keine Frage, dass eine solche Großveranstaltung umfangreicher Vorbereitung bedarf. So wurde auch in diesem Jahr, wie schon in den Jahren zuvor, ein Zugausschuss mit dieser Aufgabe vertraut. Diesem steht Klaus Hannappel als Zugmarschall vor. Des Weiteren wirken hier Wendelin Hennrich, Heinz Duchscherer, Andreas Kleinert, Matthias Krämer, Susanne Eichmann, Steffi Göbel und Hansi Brod mit.

Weiterhin ist am 14. Mai ein Vereinsausflug zu Ramon Chormann in die Pfalz geplant. Nähere Informationen hierzu folgen noch, interessierte Mitglieder können sich schon jetzt beim Vorstand informieren oder anmelden.
Der neue HCV-Vorstand (von links vorne): Dominik Eichmann, Helmut Hönig, Heinz-Peter Weidenfeller, Frank Göbel, (hinten) Martin Ehinger, Rüdiger Ginko, Teresa Gröschen, Daniel Krämer, Nadja Kremer und Wendelin Hennrich.
Mitteilungsblatt, Ausgabe 7/2016
Halligalli mit jeder Menge toller Masken am Fastnachtfreitag
Nach zwei gelungenen Veranstaltungen am Fastnachtwochenende hat der Hundsänger Carnevalverein (HCV) die diesjährige Session 2016 erfolgreich beendet. Am Fastnachtfreitag hatte man beim HCV neue Wege eingeschlagen. Wobei, so neu waren diese eigentlich gar nicht, hieß es doch viel mehr „back to the roots.“ Mit Masken Halligalli wurde zum Maskenball in die völlig neu gestaltete Ollmerschhalle geladen.
Mit dieser Idee hatten die Verantwortlichen des HCV auf das richtige Pferd gesetzt: Von nah und fern strömten Narrengruppierungen in wunderschönen Kostümen in die Ollmerschhalle, so dass diese in kürzester Zeit gefüllt war. Gute Stimmung bei Live-Musik war natürlich garantiert. Und vor allen Dingen gab es auch noch etwas zu gewinnen: nämlich Preise für die schönsten Kostüme, für welche der HCV über 600,- € ausgelobt hatte. Bei der Siegerehrung, welche in seiner gewohnt lockeren Art vom amtierenden Prinzen Daniel Krämer vorgenommen wurde, sahnte die Gruppe „Venezia“ mit tollen venezianischen Kostümen den ersten Preis ab, welcher mit 300,- € dotiert war. Den zweiten Platz belegte die Gruppe „Star Wars“ aus Hundsangen welche sich besonders kreativ bei der Kostümgestaltung gezeigt hatte und dafür verdient 200,- € in Empfang nahm. Beim dritten Platz konnte sich die Jury beim besten Willen nicht einigen. So wurden kurzerhand zwei dritte Plätze vergeben. Die 100,- € Siegprämie teilen sich die Gruppe „Bordsteinschwälbchen“ aus Langendernbach und die Gruppe „Dance-Factory“ aus Kaden, welche gleich mit mehreren Gruppierungen angetreten war. Preise für die schönsten Einzelkostüme gab es ferner für Anna-Lena Weidenfeller und die Familien Benten/Eidt. Alles in allem also ein gelungener Maskenball am Fastnachtfreitag, welcher sicher im nächsten Jahr Wiederholung finden wird.

Die tollsten Kostüme des Abends bei der Siegerehrung

Hundsänger Narren strahlten beim „Speck und Eier“ am Rosenmontag mit der Sonne um die Wette
Wettertief „Ruzica“ hatte am Rosenmontag den Straßenkarneval fest im Griff. Viele Fastnachtzüge, sogar in Mainz und Düsseldorf, mussten abgesagt werden, manch andere hatten mit strömendem Regen zu kämpfen. In Hundsangen hingegen muss man einen besonders guten Draht zum heiligen Petrus haben: Um kurz vor zwei hörte der zuvor sintflutartige Regen auf und pünktlich um 14.11 Uhr verzogen sich die Wolken vom Himmel und machten der Sonne Platz um auf den Platz am Bärenbrunnen zu scheinen, wo sich die Hundsänger Narren zur „Speck und Eier – Polonaise“ versammelt hatten.
Bereits zum vierten Mal findet dieses Spektakel nun statt. In diesem Jahr kam es sogar zu einer Premiere: Normalerweise wirkt der Hundsänger Musikverein beim Karnevalsumzug in Koblenz mit. Da dieser kurzfristig abgesagt wurde, die Musiker aber ohnehin in den Startlöchern standen, erklärten sich diese kurzerhand bereit bei der Speck und Eier – Polonaise mitzuwirken. Für diesen spontanen Einsatz seitens des HCV noch einmal herzlichen Dank an die Musiker. Die Klänge der Blasmusik lockten auch noch die letzten Zweifler aus ihren Häusern, welche mit dem plötzlichen Wetterumschwung doch nicht gerechnet hatten. Und so war die Ollmerschhalle im Anschluss auch ruck-zuck proppenvoll gefüllt. Die offizielle, amtliche Eierzählung ergab schließlich 1.646 Eier und jede Menge Speck, welche anschließend gebraten und an die hungrige Meute ausgegeben wurde. Diese feierte eine ausgelassene Fastnachtsparty bis tief in die Nacht hinein.

Diese beiden schönen Veranstaltungen bilden für den HCV einen würdigen Schlusspunkt unter eine tolle und erfolgreiche Session. Dies möchte der Verein zum Anlass nehmen, allen zu danken, die zu dieser gelungenen Kampagne beigetragen haben: Mitgliedern, Helfern, den befreundeten Vereinen die Thekendienste übernommen haben, der Bevölkerung für eventuell entstandene Einschränkungen während der närrischen Tage, insbesondere bei der Hallennutzung, und nicht zuletzt allen Besuchern, welche die Veranstaltungen rege besucht haben und damit einen solchen Karneval in unserem Dorf erst möglich machen. Die nächste Kampagne kommt bestimmt – wir freuen uns schon darauf!

Bei strahlend blauem Himmel schlängelt sich die Polonaise durchs Dorf
Mitteilungsblatt, Ausgabe 5/2016
Kinder-und Jugendkappensitzung vom Feinsten
Wie die Alten brummen, so zwitschern auch die Jungen. Eine Volksweisheit, die vielleicht etwas abgedroschen daher kommt, aber selten hat ein Spruch zutreffender gepasst. Die Rede ist von den Akteuren des Hundsänger Carnevalvereins (HCV). Feierten die rührigen erwachsenen Karnevalisten mit ihren drei ausverkauften Kappensitzungen in diesem Jahr einmal mehr ein krachendes Fastnachtsfest, so stand der Nachwuchs des HCV bei ihrer Kinder- und Jugendkappensitzung ihren Vorbildern in nichts nach und bot ein Programm der Spitzenklasse.

Angeführt von ihren beiden Sitzungspräsidenten Ferdinand Marschall und Colin Aßmann erstürmte der Elferrat die Olmersch-Halle und ließ keinen Zweifel daran, dass man sich das närrische Heft nicht mehr aus der Hand nehmen ließ, getreu dem Grönemeyer-Titel: (Narren-) Kinder an die Macht!

Nachdem die beiden Elferrats-Protagonisten dem Publikum ihr Team und sich selbst auf unterhaltsame Art vorgestellt hatten, ging zum ersten Mal die Post so richtig ab. Die im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufene Mini-Garde des HCV fegte bei ihrem Debut über die Bühne, als hätten die 6 – 12jährigen Tanzamazonen nie etwas anderes gemacht. Chiara Höhn, Marie Eichmann und Alisa Heep hatten diese neue 32köpfige Gruppe in Monate langer Arbeit aufgebaut. Eine Größenordnung, die es erforderlich machte, gleich zwei Tanzformationen daraus zu formen. Das Standing Ovation des Publikums war der eindeutige Beweis dafür, dass die drei Choreographinnen einen Super Job gemacht hatten.

Kulissenwechsel! Historisches Schulmobiliar wurde hereingeschoben und verwandelte die Bühne in ein Klassenzimmer. Der Lehrkörper (Ben Brühl und Josefine Merfels) ließ es locker angehen, verwickelte die Schüler aber auch in Fangfragen. Schließlich endete ein Fragen-Antwort-Spiel damit, dass die Schüler ihre Lehrer herein legten. Ein toller Sketch, der schallendes Gelächter hervorrief. Einstudiert wurde dieser gelungene Programmpunkt von Kathi Althausen-Peter, Diana Müller und Kathrin Merfels.

Und dann wirbelten wieder flinke Tanzbeine virtuos über das Bühnenparkett. Bereits in der „Erwachsenen-Kappensitzung“ erprobt, zeigte das Junioren-Ballett, dass es sein Metier bereits perfekt beherrscht. Kaum zu glauben, dass es sich bei den Balletteusen um die U 15 des HCV handelt. Lea Kunz und Annekathrin Pörtner hatten in ihrer bewährten Art diesem Ballettensemble ihren Stempel aufgedrückt.

Karnevalistischer Hochadel hatte sich sodann angesagt. Ihre Lieblichkeit, Kinderprinzessin Ida I. aus Langendernbach mit ihrem Gefolge gab sich die Ehre und überbrachte dem schmachtenden Narrenvolk blaublütige Grüße aus der befreundeten Hessischen Narrenhochburg.

„Somebody dance with me“ war das Motto einer Tanzgruppe, bestehend aus Mädchen der ersten beiden Schuljahrgänge. Unter den Klängen des Euro-Dance-Guru DJ Bobo zauberten die „Kleinen“ einen putzigen Show-Tanz auf die Bühne, sehr zur Freude eines begeisternden Publikums. Hanna Weidenfeller hatte sich die Choreographie ausgedacht und hatte den Tanz gemeinsam mit den beiden Betreuerinnen Sybille Weidenfeller und Steffi Göbel einstudiert.

Höchste Zeit, dass sich ein 14jähriger einmal einem dieser vielschichtigen Probleme unserer Zeit angenommen hat. „Hilfe, meine Eltern sind im zweiten Frühling!“ Das war das Thema der Büttenrede von Elias Neundter. Da war Lachmuskelkater angesagt. Von der gestenreichen, in perfekter Rhetorik vorgetragenen Rede war das Narrenvolk begeistert. Durch mehrere Auftritte vor „erwachsenem Publikum der aktuellen Kampagne gestählt, erlebte man eine geradezu professionelle Vorstellung, die die traditionsreiche Handschrift der Hundsänger Fastnachtsschule erkennen ließ. Hier ist nicht nur die erste Saat der Jugendarbeit des HCV aufgegangen, hier blüht schon etwas voll auf. Chapeau!

Zu den Klängen von „Ghostbusters“ zog dann eine Gruppe von fünf skurrilen Typen auf die Bühne und trieb ihre Clownereien mit Hilfe eines Barrens. Staunen über sportliche Höchstleistungen und schallendes Gelächter über der mit vielen Slapsticks vorgetragenen Kür lösten sich harmonisch ab. Ohne Zugabe kamen sie nicht davon. Ein toller Klamauk, ausgedacht und in Szene gesetzt von Silke Aßmann und Heike Florian.
Ein Highlight jagte das nächste.
Mit ihrer Playback-Show machten dann neun junge Karnevalisten so richtig Feuer unterm Dach. Ein gelungener Mix aus Kölner Karnevalsliedern und Country-Musik wurde hervorragend interpretiert. Natürlich durften auch die Blues-Brothers nicht fehlen. Toll gemacht. Petra Heger und Sandra Nilges zeichneten verantwortlich für Idee und Ausführung.
Was war los? Die beiden Sitzungspräsidenten waren nicht mehr auf ihrem Platz. Aber schon bald klärte sich alles auf. Vor der Kulisse der Backstube Quirmbach traten die beiden in einem Zwiegespräch auf. Beim Kneten von Teigmassen unterhielten sich die beiden über die Probleme der Bäckergesellen. Ein Zwerchfell erschütternder Dialog, der das Stimmungslevel auf dem Höchststand hielt.
Und dann kam sie noch einmal, die Minigarde. Der gleiche Tanz, die gleiche Musik, die gleichen Kostüme und die gleiche Qualität wie zu Beginn der Veranstaltung. Es bestand nur ein einziger, aber sehr bemerkenswerter Unterschied: Es waren 16 andere Mädchen. Und sie taten es der Riege ihrer „Kolleginnen“ gleich, fetzten temperamentvoll über die Bühnenbretter und brachte das närrische Auditorium erneut in Wallung.

Zum großen Finale sah man dann noch einmal alle aktiven Kinder mit ihren Betreuern(innen) auf der Bühne. Ein buntes imposantes Bild. Und als dann Mona Voit und Anne-Kathrin Pörtner unter dem Funkenregen der Pyrotechnik die HCV-Hymne „Blau-weiße Sterne stehn“ anstimmten, hielt es keinen im Saal auf den Sitzen und Mancher konnte sich des Eindrucks nicht erwehren: Wie die Alten brummen……
Andrea Voit und Silke Aßmann hatten die Veranstaltung hervorragend organisiert. Ein großes Kompliment an dieses emsige, ideenreiche und verantwortungsbewusste Team.
Die neugegründete HCV Mini-Garde bei ihrem Debüt auf der Kinder- und Jugendsitzung 2016
Mitteilungsblatt, Ausgabe 4/2016
Masken Halligalli am Fastnachtfreitag, 05. Februar 2016
Der Hundsänger Carnevalverein (HCV) ist in der laufenden Kampagne wieder mit Vollgas unterwegs. Nachdem bereits die drei großen Galakappensitzungen vor jeweils ausverkauftem Haus erfolgreich absolviert wurden, gönnen sich die Hundsänger Narren keine Pause: Am Sonntag kommt der Nachwuchs bei der Kinder- und Jugendkappensitzung zum Zug und am Rosenmontag gibt es die dann schon vierte Auflage der Speck- & Eier-Polonaise in dem Westerwalddorf.
Aber insbesondre für den diesjährigen Fastnachtfreitag, 5. Februar 2016 hat sich der HCV ein ganz besonderes Schmankerl überlegt. Nachdem in den letzten Jahren an diesem Abend schon die unterschiedlichsten Themen aufgerufen wurden, wie eine Vampir-Party oder Märchennacht heißt es in diesem Jahr „back to the roots“ mit einer Neuauflage des beliebten Maskenballs!
„Eine verstaubte Veranstaltung, die kein Mensch mehr braucht?“ mag da vielleicht mancher denken „Von wegen!“ setzte Daniel Krämer vom Vorstand des Vereins entgegen. „Unter dem Motto ‚Masken Halligalli‘ werden wir die Ollmerschhalle unter buntem Treiben zum Kochen bringen.“ so Krämer.
Als besonderen Anreiz hat der Verein zudem Preise für die schönsten Gruppenkostüme, ab 5 Personen, ausgelobt. So erhalten die Erstplatzierten 300,- €, dem zweiten Platz winken 200,- € und 100,- € erhalten die Drittplatzierten. Also Preise im Gesamtwert von 600,- €.
Und auch Einzelkämpfer gehen nicht leer aus. Für die schönsten Einzelkostüme gibt es ebenfalls tolle Sonderpreise. Um 20 Uhr beginnt das bunte Spektakel in der Ollmerschhalle, bis 23 Uhr begutachtet die fachmännische Jury die Kostüme im Saal. Im Anschluss, gegen 23.30 Uhr findet dann die Preisverleihung statt.
Gruppen ab 5 Personen haben bis zum 04. Februar 2016 die Möglichkeit im Voraus Tische per E-Mail zu reservieren. Neben der Tischreservierung geht als besonderer Bonus die erste Runde des Abends aufs Haus und eine kleine Überraschung hat der HCV auch noch parat.
Die Ollmerschhalle wird sich zudem an diesem Abend in einem ganz anderen Licht präsentieren. Aufwändige Dekoration kennt man beim HCV ohnehin, des Weiteren werden verschiedene Bereiche wie Sitzbereich, Stehplätze und die Tanzfläche geschaffen, wo die Tanzwütigen zu den Klägen der 5-Mann Live Band Hi-Life abtanzen können.
Die eher Trinkwütigen können es sich derweil, wie in guten alten Zeiten, in der Sektbar gemütlich machen. Auch dieser Bereich wird exklusiv für diesen Abend in der Ollmerschhalle geschaffen.
Der HCV greift mal wieder tief in die Trickkisten um den Maskenball am Fastnachtfreitag zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Also, nichts wie hin zum Masken Halligalli!

HCV Kinder- und Jugendkappensitzung am 31. Januar 2016

Nachdem die Erwachsenen ihre drei großen Galakappensitzungen bereits erfolgreich präsentiert haben, steht nun der Nachwuchs des HCV in den Startlöchern, denn am Sonntag den 31. Januar 2016 steigt um 14.11 Uhr die große Kinder- und Jugendkappensitzung des Hundsänger Carnevalvereins in der Ollmerschhalle. Über 100 Aktive werden dann auf der Bühne vertreten sein und ein Programm abliefern, welches dem der Großen in nichts nachsteht. Und mit Tänzen, Sketchen, Büttenreden und Elferrat ist auch alles vertreten, was zu einer richtigen Kappensitzung dazu gehört. „Die mitwirkenden Kinder und Jugendliche sind bereits seit Wochen intensiv am Proben“ berichten die beiden Hauptverantwortlichen für diese Veranstaltung Andrea Voit und Sibylle Weidenfeller, welche diese Kappensitzung gemeinsam mit dem Betreuerstab minutiös vorbereitet haben. Ganz besonders freut man sich über eine neue Attraktion im Verein, welche an diesem Tag Premiere hat: die HCV-Minigarde. Nachdem man bereits vor rund 15 Jahren mit dem HCV-Junioren-Ballett eine erste Nachwuchstruppe für das HCV-Ballett geschaffen hat, werden nun mit dieser neuen Gruppe auch ganz junge Mädchen vom 1. Bis 5. Schuljahr ganzjährig im Gardetanz trainiert. Betreut werden die aktuell 32 Tänzerinnen von Marie Eichmann, Chiara Höhn und Alisa Heep. Wer das Ergebnis der intensiven Probearbeit selbst bewundern möchte, sollte die Kinder- und Jugendkappensitzung am kommenden Sonntag also auf keinen Fall verpassen.
Der Vorstand des HCV freut sich schon mächtig aufs „Masken Halligalli“ am Fastnachtfreitag
Mitteilungsblatt, Ausgabe 3/2016
Fetziges Hundsänger Karnevalsspektakel
Den ersten Aha-Effekt konnten die närrischen Gäste bereits vor Beginn des diesjährigen Karnevalsauftaktes des Hundsänger Carnevalvereins (HCV) erhaschen. Eine komplett neue Saaldekoration, die sehr aufwendig und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet wurde, sorgte für das passende Ambiente einer großartigen Kappensitzung.
Punkt 19.33 Uhr. Als seien sie ausgehungert, erstürmte der Elferrat, angeführt von Sitzungspräsident Frank Göbel, das närrische Terrain der Olmerschhalle. Bei ihrem Einzug durch die proppenvolle Narrhalla ließ sich das Publikum spontan von der Fastnachtsgier der HCV-Heroen anstecken, und so herrschte Hochstimmung von Beginn an. Frank Göbel hatte die Kappensitzung unter das Motto „Pappnos‘ Carnevale“ gestellt und packte souverän mit lockeren Sprüchen nach und nach seine närrische Schatzkiste aus.

Dem HCV-Junioren-Ballett war es vorbehalten, den Programmreigen zu eröffnen. Mit ihrem spritzigen, hervorragend dargebotenen, Gardetanz zeigte die „U15“ ihr großes Können und ließ den bereits hohen Stimmungslevel weiter steigen. Lea Kunz und Ann-Kathrin Pörtner hatten die Choreografie kreiert und die jungen Balletteusen topfit auf dieses Karnevalsevent vorbereitet.

Die „Bütt“ wurde hereingeschoben und Dieter Ehinger war es, der als erster das traditionelle Narrenrequisit als Ampelmann zu bestieg. Gekonnt parodierte er die Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit sowohl rund um Hundsangen als auch vom Rest der Welt. „Willst du in Hundsangen ein Bier trinken gehen, bleib am eigenen Kühlschrank stehn“, beklagte der Protokoller das „Wirtschaftssterben“ im Ort.

„Wolfi’s Schrauberhölle“, eine Autowerkstatt einer besonderen Art, bildete die Lokalität für die Performance der Gruppe International. Der Sketch handelte von den Umständen eines defekten Pkw’s und dem tollpatschigen Versuch, das Fahrzeug wieder zu reparieren. Für alle Darsteller war die Bühnenfachbeschreibung „völlig durchgeknallte Typen“ im besten Sinne absolut zutreffend. Folgerichtig war ein heftiges Durchschütteln der Lachmuskulatur unausweichlich. Der tolle Klamauk entstand nach Ideen von Dennis Mehlert und Marco Poppe.

Und dann waren wieder wohlgeformte Mädchenbeine zu bewundern. Das HCV-Garde-Ballett wirbelte über die Bühnenbretter. Die jungen Tänzerinnen wirkten, trotz des atemberaubenden Tempos, zu jeder Zeit grazil und elegant, aber gleichzeitig völlig locker und Lebensfreude versprühend. So muss Fastnacht sein. Einmal mehr trug die Tanzaufführung unverkennbar die Handschrift von Nadja Kremer.

Eigentlich ist es im Leben eher so, dass pubertierende Jugendliche ihren Eltern gewisse Sorgen bereiten. Bei Elias Neundter ist es umgekehrt. Der Vierzehnjährige berichtete von den Alltagsproblemen mit seinen Eltern, die sich wohl im zweiten Frühling befinden. Nachdem er zunächst konstatierte, dass bei seinen Eltern in der Vergangenheit „tote Hose“ vorherrschte („Das schärfste Getränk, das ist die Höh‘, war Samstagsabends der Pfefferminztee“), musste er feststellen, dass seine Erzeuger sich plötzlich in einem „waffenscheinpflichtigen“ Outfit präsentieren. Mit seiner lebendigen und rhetorisch hervorragenden Redekunst mischte der 14jährige Newcomer gleich bei seinem ersten Auftritt vor großer HCV-Kulisse das Publikum geradezu auf. Standing Ovation war der Lohn für eine Karnevalsrede der Meisterklasse.

Kulisse für den Auftritt der Gruppe „Gipfelstürmer“ war die Kneipe „Carnevalo“, die, wie könnte es anders sein, von äußerst skurrilen Typen frequentiert wurde. In den kurzweiligen Dialogen jagte eine Pointe die nächste. Höhepunkt war schließlich ein Intermezzo auf einem „Herren-WC“. Die Toilettenbenutzer ließen sich dabei sehr unkonventionell gegenseitige Nachbarschaftshilfe zukommen. Szenen, die nicht enden wollende Lachanfälle bei dem Publikum hervorriefen. Der köstliche Sketch entstammte der Feder von Markus Novian.

Und dann hieß es: Aufstehen und frohlocken. Die närrischen Hoheiten aus Langendernbach, Prinzessin Alex I. und Prinz Hansi I. von den sieben Weltmeeren gaben sich die Ehre. Für das sympathische war es eine Art Heimspiel, verbinden doch die beiden Karnevalvereine aus Langendernbach und Hundsangen eine Generationen übergreifende Freundschaft.

Der sich anschließende Auftritt der Blue Sticks gönnte zwar der Lachmuskulatur eine kleine Verschnaufpause, zum Ausruhen kam aber sicher niemand. Im Gegenteil, dem Tanzensemble des HCV gelang es, mit seinem rhythmischen Showtanz das närrische Auditorium vollauf zu begeistern. Kerstin Schäfer, Christiane Fein, Andrea Benten und Julia Wörner zeichneten verantwortlich für diesen Glanzpunkt.

Als Traumtänzer erzählte Heinz Duchscherer aus der Bütt von seinen Problemen. Hatte doch seine Gattin ihn nach vielen Ehejahren zu einem Tanzkurs angemeldet. Dabei erinnerte er sich mit Grauen an seine ersten Tanzversuche mit seiner Schwiegermutter: „Es ist ewig her, vor 30 Jahren passiert, aber es hat mich bis heut‘ schlimm traumatisiert“. In dem Tanzkurs machte er Bekanntschaft mit „unangenehmen Menschen mit Thermomix-Gesichtern“. Unablässig setzte Duchscherer in seinem kauzigen Vortragsstil eine Zwerchfellattacke nach der anderen. Herrlicher Kokolores!

Mit roter Pappnase führte sodann Frank Wagenbach seine leicht schräge Blasmusikformation „Blechzinnober“ in Schottenkostümen auf die Bühne. In verschrobener Art persiflierte Wagenbach köstlich das Zeitgeschehen. U.a. nahm er das G 36 Gewehr der Bundeswehr aufs Korn: „Es sollte ohnehin nur ein Gewehr zur Friedenssicherung sein, Friedenssicherung deshalb, weil es schmelzt sich bei Gebrauch gleich selber ein“. Die Pointen wurden dann jeweils von den passenden Musiktiteln skandiert. Sehr zur Unterhaltung des Publikums, das sowohl mit schallendem Gelächter als auch mit rhythmischen Klatschen, Schunkeln und Mitsingen seiner hellen Freude Ausdruck verlieh.


Ohne diese beiden ist die Hundsänger Kappensitzung kaum noch vorstellbar. Diesmal schlüpften Susanne Eichmann und Frank Göbel in die Rolle des alternden „Notprinzenpaares, Prinz Edgar der 66. und Prinzessin Walburga, die letzte ihres Geschlechtes“, das bis 2044 ausgebucht ist. Jetzt gab es unter den närrischen Gästen kein Luftholen mehr. In ihrer urigen Art und der frischen Situationskomik feuerten sie eine Lachsalve nach der anderen ab. Bei der Feststellung von „Prinz Edgar“, „Prinzessin Walburga“ sei die Nachfolgerin von Prinzessin Ingrid, der Wellblechigen, aus Elz, ist augenzwinkernd anzumerken, dass selbstverständlich jede Ähnlichkeit mit noch lebenden Personen rein zufällig ist.

Seit über 50 Jahren steht diese Gruppe für Parodie, Witz und mitreißender Musikalität, und sie sind in all den Jahren eigentlich immer nur besser geworden: Die Wambachlerchen. Mit dem „Piratenschiff Schorsch Fock“ schipperten sie über die Weltmeere. Dabei machten sie Bekanntschaft mit vielen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die reihum, teils durch Wortwitz, teils durch spritzige Liedertexte veralbert wurden. Die Liste reichte von der Fußballfunktionärsgilde um Franz Beckenbauer über die Grexit-Protagonisten um den griechischen Ministerpräsidenten Tsipras bis hin zum EX-VW-Chef („Sommer-Williams ? Herbst-Wacholder? Winterkorn!“). Einmal mehr eine Klasse Vorstellung der Hundsänger Vorzeigegruppe, die das Stimmungsthermometer auf den Siedepunkt hochschnellen ließ. Manuel Malm und Michael Novian hatten wieder einmal ein super Programm zusammengestellt.

Eigentlich, so konnte man meinen, war gar keine Programmsteigerung mehr möglich. Doch dann kamen sie. Das HCV-Ballett mit ihrem Showtanz „Wikinger warrios oft the world“ setzte noch einen drauf. In herrlichen Kostümen und den dazu passenden Requisiten setzten 26 junge Frauen eine gigantische Musik geradezu perfekt in tänzerische Bewegung um. Ein Tanz, der eine Geschichte ausdrückte und mit den Emotionen seiner Zuschauer spielte. Heroische Szenen, Dramatik, Erhabenheit und pralle Lebenslust verschmolzen harmonisch ineinander. Wie Geysire aus der Heimat der wilden Wikinger schossen immer wieder Hebefiguren in den Himmel der Narrhalla.
Gezielt eingesetzte Licht-, Pyro- und Nebeleffekte optimierten das Gesamtbild zu einem Geschenk für die Sinne. Ein grandioser Auftritt, der das begeisterte Publikum zu Minuten langen frenetischen Beifallsstürmen herausforderte. Teresa Gröschen, als Choreografin, Trainerin, Tänzerin und Logistik-Chefin fungierend, hatte einen phantastischen Job verrichtet.

Zum großen Finale boten die über 130 Aktiven im sprühenden Funkenregen ein imposantes Bild, und dem Publikum wurde mit fetzigen Liedern ein letztes Mal so richtig eingeheizt.
Die beiden nächsten Kappensitzungen des HCV finden am 22. und 23.01.2016 statt. Einige Restkarten sind noch zu haben: Autozentrale Eichmann (Tel. 06435 96420); Industriestr. 1, Hundsangen, Öffnungszeiten Mo.-Fr. zw. 07.30 – 18.00 Uhr, Sa. Zw. 08.00 – 12.30 Uhr
Die „Warriors of the world“, das HCV-Ballett als Wikinger

 

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