Historie
Im Winter 1971 fanden sich einige Mitglieder des HCV zusammen, um sich aktiv am Gelingen des bevorstehenden Familienabends zu beteiligen. Es wurde die Idee geboren, der Vereinsfamilie in Form eines Herrenballetts eine kleine Gaudi zu bieten.Gisela Gerling fand sich schnell bereit, ein paar Drehungen und Wendungen mit den teilweise etwas ungelenk wirkenden Männern einzuüben. Die Uraufführung war ein Volltreffer. Wenn auch kein ästhetischer Genuss, so war es aber ein Superlacherfolg. Es gefiel so gut, dass man sich entschloss, einen solchen Tanz in der kommenden Kampagne der Öffentlichkeit zu präsentieren. So geschah es, dass bei den Kappensitzungen in der Session 1972 wieder dieses Herrenballett, in ähnlicher Form wie bei dem Familienabend, auftrat. Die Resonanz des Publikums war überwältigend, wodurch sich diese lose zusammen gewürfelte Gruppe lebenslustiger Männer geradezu verpflichtet sah, auch weiterhin einen Beitrag zu dem Programm der jeweiligen Kappensitzungen zu leisten.
Der harte Kern der Gruppe traf sich dann in jedem Jahr. Man steckte die Köpfe zusammen und suchte jeweils nach neuen Ideen. Wenn auch der Motor zu Beginn meist etwas stotterte, so gelang es doch, in jedem Jahr ein Programm auf die Beine zu stellen. Es hatte sich über die Jahre eine Gruppe verfestigt mit einer unverwechselbaren Authentizität. Doch, man mag es nicht glauben, eines hatte dieses Ensemble lange Jahre nicht – einen Namen.

Erst Anno 1981 tauchte dann der Name „INTERNATIONAL“ erstmals im Protokoll des Schriftführers auf, sozusagen die erste urkundliche Erwähnung. Es gibt mehrere Versionen darüber, wer der Namensgeber war bzw. wie er entstanden ist. Jeder der Zeitzeugen behauptet die einzig wahre Geschichte über die Entstehung des Namens zu kennen. Letztendlich ist es auch nicht so wichtig. Tatsache ist, dass der Name „INTERNATIONAL“ fortan in jedem Jahr auf dem Programmzettel der Hundsänger Kappensitzungen stand und sich das Ensemble zu so etwas wie einer Kultgruppe innerhalb des HCV entwickelt hat, die nun schon über 36 Jahre besteht.
Die Gesichter der Truppe haben sich im Laufe der Jahre gewandelt, aber die Charaktere sind die gleichen geblieben. Phlegma und Genialität, Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Und eine weitere Affinität verbindet die Generationen der Internationalen: der Sinn für das Bodenständige, für das Urwüchsige und vor allem, dass ordentlich gefeiert wird.

 

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